wir. zeit für uns. passt.

Freizeit & Erleben


Alexander Langer

CNC-Fachkraft bei KYOCERA Fineceramics Precision GmbH

Festla feiern in Hochfranken

Hier werden viel mehr Festla gefeiert als bei mir dahoam

99 Highlights in Hochfranken



99

Highlightsin Hochfranken

Auch als Buch erhältlich


Weitere Informationen

Wo liegt Little Berlin? Wie kommt Entenhausen nach Hochfranken? Wo spielt der Teufel Karten? Wie passen Fußball und Golf zusammen? Wo sehen Sie den Wald vor lauter Schildern nicht? Und wo können Sie ganz entspannt durch die Hölle gehen? Spannende Ausflugtipps und schöne Geschichten über das Fichtelgebirge und das Hofer Land finden Sie hier in den 99 Highlights in Hochfranken:

Resize the map
Kategorie
Loading

In Hochfranken gibt es nicht nur mehr Bäcker als woanders, sie sind auch besonders gut. Weil sie auf Traditionen vertrauen und nach alten Rezepten mit neuen Ideen Einzigartiges backen. Im Frankenwald zum Beispiel die Anisbreze: hell, außen rösch, innen weich. Es gibt sie, wie auch die typische Hofer Speckbreze, vornehmlich in der Faschingszeit. Faschingskrapfen werden in Hochfranken traditionell mit Hiffenmark gefüllt. Im Sommer landen die Schwarzbeeren aus den Hochlagen des Fichtelgebirges auf luftigem Hefeteig. Zur Kärwa (Kirchweih) gibt es Ausgezogene: ein in reinem Butterschmalz herausgebackenes Festtagsgebäck. An Weihnachten kommen Stollen mit echten Bittermande…

Der wunderschön gelegene Weißenstädter See wurde Mitte der 70er Jahre angelegt und ist von einem asphaltierten, ebenerdigen Rundweg (4 km) umgeben. Zu Fuß, mit Inlinern, dem Mountainbike oder Dreirad drehen Alt und Jung ihre Runden – auch im Winter ein wunderschöner Spaziergang! Nachsinnend kann man die „Poesie um den See“ aus dem Stundenbuch von Eugen Gomringer, installiert an 14 Stelen aus verschiedenen Gesteinsarten des Fichtelgebirges, auf sich wirken lassen. Die Kleinsten kommen am (Wasser)- Spielplatz auf ihre Kosten. Beach-Volleyball, Tretboot fahren, Segeln, Stand-up-Paddeling oder Schwimmen sind am/im See möglich. Angelkarten für Tagesgäste gibt´s beim Fisch…

Wer bei der Holzskulptur von Max Bill zunächst an ein Spielgerät denkt, liegt falsch: Im ehemaligen Schulhaus findet man zwar auch den Kinderhort, aber die Skulptur steht bezeichnend für das Kunsthaus der Stadt Rehau. Jährlich werden hier 4-5 Ausstellungen – bislang sind es über 190 – der konstruktiven Kunst gezeigt. 300-400 Besucher kommen, teils von weit her, um die Ausstellungen zu sehen - die das Institut für konstruktive Kunst und konkrete Poesie (ikkp) ausrichtet, das ebenfalls hier untergebracht ist. Das im Jahr 2000 von Eugen Gomringer gegründete und auch geleitete ikkp ist eine unabhängige Einrichtung für die Bewahrung und Pflege der konstruktiven Kunst und …

Wenn Julia, während Romeo sie anschmachtet, nicht auf einem Balkon steht, sondern auf einem moosbewachsenen Granitfelsen, wenn Fausts Osterspaziergang tatsächlich im Freien stattfindet, und wenn das schiefe Haus der kleinen Hexe unter echten Bäumen liegt, dann sind Luisenburg-Festspiele. Die älteste und spektakulärste Freilichtbühne Deutschlands zeigt von Mitte Mai bis Mitte August Klassiker und Modernes – Schauspiel, Musicals, Opern, Operetten, Volks- und Familienstücke. Seien sie noch so prominent besetzt, die eigentliche Hauptrolle spielt immer die Felsenkulisse, sie ist die Diva, der sich hier jedes Stück fügen muss. Dem „Brandner Kaspar“ ist das immer wieder wun…

Wer Bayreuth kennt, kennt Barock und Rokoko: Das Markgräfliche Opernhaus ist mittlerweile gar UNESCO-Weltkulturerbe. Die Eremitage, das Neue Schloss – diese Raumkunstwerke sind von unbeschreiblicher Schönheit. Jedoch: Hofbaukünstler von europäischem Format prägen bis heute auch die Region um Bayreuth herum – bis in die abgelegensten Dörfer hinein. So ist die Region übersät mit einzigartigen Sandsteinkirchen, den sogenannten Markgrafenkirchen aus dem 18. Jahrhundert. Die Landkreise Bayreuth und Kulmbach treten mit ihren Kirchen besonders in Erscheinung. Mehr als 100 der Barockkirchen im Markgrafenstil sind bei der Regierung von Oberfranken gelistet, etwa 50 davon in d…

Das Museum Bayerisches Vogtland in Hof ist Hofer Heimatmuseum – und zugleich mehr als das. Es erzählt von Natur und Kultur der Region, davon, wie Hof das wurde, was es heute ist. Die Besucher sehen, wie Bauern und Bürger hier im Verlauf von Jahrhunderten wohnten und lebten – wie ihre Möbel, ihre Portraits, ihre Instrumente, ihre Schulzimmer aussahen. Sie sehen, wie früher gearbeitet wurde – ein Schwerpunkt liegt auf der Textilherstellung, die für Hof eine so große Bedeutung hatte – und wie Hof Industriestandort wurde. Sie bekommen Natur zum Anschauen: Vögel, Säugetiere, Reptilien und Amphibien, Insekten, Pilze – es gibt Riech- und Fühlstationen zum Thema „Wald“ – abe…

Kilometerlange Autoschlangen, Schmuggel, gefälschte Pässe, Drogen: Vom Grenzübergang Schirnding im Landkreis Wunsiedel gibt es viele Geschichten aus der Vergangenheit zu erzählen. Das Bayerische Grenzmuseum Schirnding (auf Tschechisch heißt es Bavorske Pohranicni Muzeum) hat einige davon gesammelt. Der Fokus des Museums liegt auf der Grenze während des Ost-West-Konflikts. Doch es gibt auch Veranstaltungen, die sich mit der Gegenwart befassen. Etwa solche, die das Thema Crystal im Grenzraum behandeln. Von Dezember bis März ist Winterpause, auf Anfrage ist das Bayerische Grenzmuseum aber auch dann zu besichtigen. Drei Jahrhunderte Drogerie- und Destilleriegeschichte kö…

Die historischen Gebäude des Bauernhofmuseums in Kleinlosnitz gehören zu den wertvollsten ländlichen Bauten Oberfrankens: Der unter Denkmalschutz stehende Dietelhof mit seinen Wirtschaftsgebäuden ist einer der letzten weitgehend original erhaltenen oberfränkischen Vierseithöfe. Keller, Spitzböden, die Schwarzen Küchen, Bienenhäuser, Kachelöfen, aber auch die stattlichen Bäume erlauben einen Blick in längst vergangene Zeiten. Das Spektrum der Ausstellungsstücke reicht von der bäuerlichen Innenausstattung der Wohnräume über landwirtschaftlich geprägte Gerätschaften, Pechstein, Bienenhaus und Taubenschlag bis hin zum historischen Windrad. Gezeigt wird, wie früher Felder…

Wer zurückreisen möchte in die industrielle Hochzeit des Porzellans, muss das Porzellanikon besuchen – Europas größtes Spezialmuseum für Porzellan hat zwei Standorte: in Selb und Hohenberg an der Eger. Wo heute verlassene Fabrikgebäude und hohe Schlote an die Blütezeit der Porzellanherstellung erinnern, herrschte früher rund um die Uhr reges Treiben. In Selb, Schönwald, Arzberg, Kirchenlamitz und Schwarzenbach an der Saale prägte Porzellan das Leben der Menschen – die Arbeit ganzer Familiengenerationen, aber auch den Alltag mit Tellern, Tassen und Vasen aus den ortsansässigen Fabriken. Bis heute sind die Hochfranken stolz auf ihre bedeutende Industriegeschichte. Ihr …

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts kamen Stoffe für Kleidung in der ganzen Welt aus Hochfranken. Sie trugen zum wirtschaftlichen Aufschwung der Region bei. Bis ins Mittelalter geht die Geschichte der Textilherstellung in der Region zurück – Leineweber und Gewandferber wurden 1250 erstmals urkundlich erwähnt. Damals noch als Nebenerwerb von Bauernfamilien, entwickelte sich die Arbeit mit Stoffen stetig weiter und bekam mit der Industrialisierung einen immensen Aufschwung. Das Oberfränkische Textilmuseum in Helmbrechts gibt einen sehr anschaulichen Einblick in die Entwicklung von Handweberei, mechanischer Weberei und Textilindustrie in Hochfranken und zeigt Z…

Das Hofer Theater ist ein Aushängeschild des oberfränkischen Kulturlebens, das weit über die Region hinaus wirkt. Sein Repertoire reicht von den Klassikern der Gattungen Oper, Operette und Schauspiel über die klassische Moderne, Kinder- und Jugendtheater und Ballett bis hin zu Broadway-Musicals. Letztere sind seit Beginn der Intendanz von Reinhardt Friese im Jahr 2012 Schwerpunkt im Profil des Hauses. Der 28 Meter hohe Bühnenturm strahlt als kultureller Leuchtturm über Stadt und Region. Eine großzügige Glasfassade hebt die lichte Gestaltung des Foyers hervor und öffnet das Theater zur Stadt. Der Zuschauerraum im Großen Haus (567 Sitzplätze) bietet von allen Plätzen g…

Einst lebte auf dem Schauensteiner Schloss ein edler Ritter mit seiner schönen Tochter, die bald einen jungen Mann heiraten wollte, den sie sehr liebte. Als der Vater mit seiner Gefolgschaft in den Kampf ziehen musste, schloss sich auch der Zukünftige der Ritterstochter an. Seitdem wachte sie auf einem Felsen über dem Tal, um ihren Vater und ihren Verlobten schon aus der Ferne zurückkehren zu sehen. Nach langer Zeit erhielt sie die Nachricht vom Tod ihres Bräutigams im Kampfe, die sie so schockierte, dass sie täglich wieder zu ihrem Aussichtspunkt zurückkehrte, bis sie dort eines Tages tot im Schnee liegend aufgefunden wurde. Im Andenken an die treue Seele nennen die…

Wer sich im „Grenzgürtel“ der Tschechischen Republik nur mit günstigem Einkaufen aufhält, verpasst das Beste. Ein Tagesausflug oder ein Kurzurlaub füllt sich hier mühelos mit spannenden Ausflugszielen. Die Landschaft unterscheidet sich von unserer hochfränkischen: viele Bereiche wurden früher weniger oder anders bewirtschaftet. Das Naturreservat Soos (böhmisch für „Moor“), 6 km nördlich von Franzensbad, ist ein wunderschönes Sumpfgebiet im Egerbecken. Spaziergänge sind auf Wegen und Holzstegen möglich, blubberndes Moor und Infotafeln inklusive. Burg, Altstadt oder Franziskanerkloster in Cheb sind ebenso einen Besuch wert wie das Naturdenkmal „Kammerbühl“ zwischen Che…

Kronach, die Geburtsstadt von Lucas Cranach d.Ä., hat viel zu erzählen. Die im Jahr 1003 erstmals urkundlich erwähnte Stadt wurde von Kaiser Heinrich V. an den Hochstift Bamberg verschenkt. Die Festung Rosenberg, die hoch über der Stadt Wache hält, bot den Kronachern während des Dreißigjährigen Krieges erfolgreich Schutz und ist heute eine der am besten erhaltenen Festungsanlagen Deutschlands. In der Stadt, die als Tor zum Frankenwald gilt, fließen die drei Flüsse Haßlach, Kronach und Rodach zusammen, und in der fast vollständig spätmittelalterlich erhaltenen Altstadt gibt es Fachwerkhäuser, Türmchen, Tore und Brunnen zu bestaunen. Wer sich für die Stadthistorie inte…

Outlet-Shoppen kann man überall, aber nicht überall so wie hier. Weil nicht irgendwer irgendwas verkauft, sondern jemand, der sich auskennt, ein Produkt höchster Qualität. Die Region Hof hat eine textile Seele. Seit Jahrhunderten wird hier gewebt, gewirkt und veredelt. Die Outlets sind so alt, dass sie noch Werksverkäufe heißen. Die Auswahl an Mode (Atelier Goldner Schnitt Münchberg, Frank Walder Münchberg, Stoffwerk Helmbrechts) und an Dekostoffen (Reingruber Schwarzenbach/Saale) ist groß. Elegante Schals? Bei Fraas in Wüstenselbitz. Handgefertigte Kaschmir-Plaids? Bei Eagle Products in Hof. Feinste Chenille? Bei Feiler in Hohenberg an der Eger. Selb hingegen bedeut…

In stilvoller Atmosphäre und beeindruckender Architektur bietet die Spielbank Bad Steben jede Spielart des Glücks an. Casinos faszinieren nicht nur als Kulisse unzähliger Kinofilme, sie sind auch im realen Leben ein Schauplatz für außergewöhnliche (Glücks-)Momente. In Bayerns jüngster Spielbank wird längst mehr als nur gepflegtes Glücksspiel geboten. Neben Roulette, Black Jack, Automatenspiel und Pokerturnieren schätzen die Gäste das breite Angebot an der Bar und im Restaurant. Ob Cocktails, internationale oder fränkische Köstlichkeiten – hier finden Feinschmecker nicht nur höchsten Genuss, sondern auch einen fantastischen Ausblick auf das Spielgeschehen. Die Events,…

„Ich habe keine Ahnung vom Eishockey“ ist ein gar nicht so selten gehörtes Geständnis von Leuten, die regelmäßig Spiele der Selber Wölfe besuchen. Muss man auch gar nicht, um vom Eishockey fasziniert zu sein und Spaß daran zu haben. Tempo, Härte, Spannung kann man genießen, ohne das Regelwerk zu beherrschen. Und wer in der NETZSCH Arena, in der die Wölfe spielen, einen dieser magischen Momente erlebt hat, in der Laien und Kenner, Stehplatzfans und Businessblock zu einer verschworenen Einheit verschmelzen, die ihr Team nach vorne peitscht, der weiß, wie sich Eishockey anfühlen kann. Oder besser: [ˈa͜ishɔkai], wie man in Selb sagt. Kann nicht schaden, das Wort schon ma…

Sport macht Spaß – nicht nur, wenn man selbst schwitzt. Die Region Hochfranken bietet auch besondere Sportereignisse zum Zuschauen. Eines davon ist die Drachenbootregatta am Hofer Untreusee. Drachenboote sind lange, offene Paddelboote. Ursprünglich stammen sie aus China, wo die Boote unter anderem mit Drachenfiguren reich verziert werden, daher der Name. Beim Drachenbootfahren kommt es darauf an, dass alle Sportler im selben Takt paddeln. Um das zu schaffen, gehört neben Paddlern und Steuermann ein wichtiges Besatzungsmitglied auf jedes Boot: Der Trommler, der den Takt für die Paddler vorgibt. Drachenbootrennen machen den Zuschauern auch deswegen so viel Spaß, weil d…

Hochfranken macht fit! Als sportliche Region bietet der Norden Bayerns viele Sportarten zum Mitmachen an. Das hält gesund und stärkt die Gemeinschaft. Der Fichtelgebirgsmarathon ist eine der Veranstaltungen, bei denen Menschen gemeinsam Sport treiben. Und um auch für diejenigen interessant zu sein, denen die 42 Kilometer Marathon-Distanz dann doch ein paar Meter zu viel sind, bieten die Veranstalter auch Strecken mit 21 und 10 Kilometern Länge an. Die Läufe starten und enden an den Schlossterrassen in Bad Alexandersbad im Landkreis Wunsiedel. Wer lieber wandert als rennt, der findet im Frankenwald eine tolle Gelegenheit: den Wandermarathon. Aus ganz Deutschland, Schw…

Manchmal wird etwas milde belächelt, wer von Skigebieten in Hochfranken spricht, denn Fichtelgebirge und Frankenwald sind nicht für steile Abfahrten bekannt. Dafür gibt es hier charmante Ursprünglichkeit, kurze Wartezeiten an den Liften und die sensationelle Möglichkeit, sich nach Feierabend oder am Wochenende ohne großen Aufwand für ein paar Stündchen auf die Bretter oder das Snowboard stellen zu können! Großartig ist auch das Panorama. Abwechslungsreiche Abfahrten – teilweise mit Flutlicht – und gemütliche Einkehrmöglichkeiten gibt es am Ochsenkopf mit seinen jeweils gut 2 km langen Nord- und Süd-Pisten. Mehrere Lifte finden sich bei Mehlmeisel. Hempelsberg- und Ge…

Genuss, sportliche Herausforderung und vor allem jede Menge Spaß – so sieht Eislaufen in Hochfranken aus. Egal ob verträumter Weiher, blitzblanke Kunsteisbahn oder professionelle Eishalle – hier erfüllen sich so ziemlich alle Träume vom Gleiten übers Eis. So laden der Sport- und Eisweiher in Wunsiedel oder der Kirchenlamitzer Stadtteich zum Naturerlebnis ein, und gut gepflegte Kunsteisbahnen verführen zu rasanten Sprints. Denn bei frostigen Temperaturen verwandeln sich Teerflächen wie an der Zeller Schule oder am Basketballfeld in Weißenstadt regelmäßig in kleine Eisstadien. Anlagen wie die Städtische Kunsteisbahn am Hofer Theresienstein, die 40 x 70 Meter große Eisf…

Wenn sich das Fichtelgebirge die Schneedecke übergezogen hat, geht es für Einheimische und Gäste nicht nur zum Langlaufen, Skifahren oder Snowboarden, sondern auch auf die Rodelpiste. Begünstigt durch die hügelige Landschaft gibt es kaum ein Dorf und kaum eine Stadt, die nicht ihre oft seit Generationen heiß geliebten Rodelhügel hat. Deshalb finden sich zwischen Wunsiedel und Bischofsgrün, Tröstau und Warmensteinach jede Menge Möglichkeiten, die schönsten Gegenden des Fichtelgebirges immer wieder aus einer anderen Perspektive an sich vorbeisausen zu lassen. Egal ob kürzer oder länger, ob steiler oder gemütlicher, alle Rodelbahnen sind gut zu erreichen und meist nur e…

Sind in Schottland die Highland-Games Symbol für eine Herausforderung der besonderen Art, so ist der Rockman Run die Challenge des Fichtelgebirges. Auf wahlweise 9 oder 18 km kämpfen sich Hunderte, die für einen Tag aus dem Alltag aussteigen möchten, durch Stationen mit nach Abenteuer klingenden Bezeichnungen wie Muddy Mine, Reifenmeer, Spider‘s Web, The Dive, Steinschlepper, Container Wall, Water Slide, Pipe, Net Crawler, The Big Hill oder Dirt Face. Der Name ist Programm! Die absoluten Highlights sind das Durchlaufen von Europas größtem Felsenlabyrinth in Wunsiedel und (bei der 18 km langen Strecke) eines Steinbruchs mit atemberaubender Kulisse. Durchhaltevermögen,…

Auf die (Roll)Plätze, fertig, los! Was der Landkreis Wunsiedel Rollsportbegeisterten bietet, kann sich sehen lassen! Allen voran Bayerns größter und erster komplett asphaltierter Pumptrack in Selb, der im Sommer 2017 eröffnet wurde. Ob Mountainbike, BMX, Skateboard, Scooter, Inliner – mit jeglicher Art von Rollen kann man sich auf der Piste, die aus Bodenwellen und Steilwandkurven besteht, austoben. Die Dirtjump-Line ist ein zusätzlicher Kick für alle Biker, die lieber Erde unter ihren Rädern spüren. Christian-Höfer-Ring, Kreuzung Ascher Straße, Selb. Auch Skater kommen in der Region nicht zu kurz. Der Landkreis Wunsiedel bietet sieben Skateparks:

Zwischen Helmbrechts und anderen Kleinstädten liegen Welten. Kulturwelten. Ein Festival, das von Mitte September bis Mitte Dezember dauert und in drei Monaten zahlreiche Veranstaltungen auf die Beine stellt. Jeden zweiten Tag ein Konzert, Kabarett oder Theater – Musik, Comedy, Zauberer, Mentalisten oder Clowns. Die Kulturwelten grenzen sich klar vom reinen Mainstream ab. Sie wollen auf hohem Niveau unterhalten, wobei nicht nur Abgefahrenes geboten wird. Es geht um Vielfalt und Qualität aus unterschiedlichen Genres. Tabu sind nur Coverbands und die volkstümliche heile Welt. Die Kulturwelten sind aus fünf losen Veranstaltungen im Oberfränkischen Textilmuseum entstanden…

Sie lieben das Adrenalin, jeder einzelne Muskel an ihrem Körper kennt seine Aufgabe: Kletterer pflegen ein anspruchsvolles Hobby. Klettern fördert Balance, Kraft, Koordination, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein. Dazu kommen noch einhundert Prozent Naturgenuss, wenn der Klettersport outdoor stattfindet. Die hochfränkischen Mittelgebirge bieten Kletterern jede Menge Möglichkeiten – egal ob für Einsteiger oder Profis. Kletterparks für jedermann gibt es zum Beispiel am Untreusee in Hof und am Ochsenkopf – hier wartet zusätzlich zum Kletterwald auch ein Zipline-Park auf die Gäste. Ausrüstung lässt sich bei den Kletterparks ausleihen, erfahrene Guides stehen mit Rat …

Seit über 60 Jahren schreibt der MSC Höchstädt nationale und internationale Rennsport-Geschichte. Der KTM-Ring, nahe der A93, ist Schauplatz für rasante Wettbewerbe und beliebter Treffpunkt von Motorsport-Fans. Ob AX-Auto-Cross-, MX-Moto-Cross-, Quad-/ATV-, Enduro- oder Oldtimer-Fahrer – jeder Motorsportfan kommt beim MSC Höchstädt auf seine Kosten. Das Gelände beherbergt anspruchsvolle Strecken für jedermann, sogar Kinder können hier ihre ersten Sprünge vollführen. Am KTM-Ring liegt Benzin in der Luft. Vom Anfänger bis zum Profi bietet das Gelände mit seinen Rampen, Bergauf- und Abfahrten sowie den unterschiedlichen Untergründen alles, was das Motorherz begehrt. Zwi…

Kultur braucht keine große Stadt – der Kulturhammer in Kaiserhammer bei Thierstein im Landkreis Wunsiedel beweist das seit dem Jahr 1996. Damals hat sich der Verein „Kulturhammer“ gegründet, seit 1997 ist er gemeinnützig. Die Mitglieder des Vereins wollen das kulturelle Leben auf dem Land bereichern – und das Dorf zum Treffpunkt machen. Das gelingt ihnen: Ein vielfältiges Programm bietet Platz für Musik, Theater, Kleinkunst, Kabarett, Tanz und vieles mehr. Junge und Junggebliebene finden Veranstaltungen, die sie ansprechen. Vom Poetry-Slam, der für alle Dichter der Region offen ist, bis hin zu rauschenden Tanzpartys mit Musik aus der Subkultur – in Kaiserhammer gibt …

Ein flacher Quader in Weißenstadt: Das Kleine Museum – Kultur auf der Peunt. Klein, ja, aber spektakulär. Ein Blickfang. Ein Fremdkörper? „Besonders“ nennt Dr. Laura Krainz-Leupoldt die Konstellation Weißenstadt – Kleines Museum. 2001 kauft die Unternehmerin das marode ehemalige Postamt und lässt es sanieren. 2005 besucht Familie Leupoldt eine Ausstellung von Marcello Morandini, bei der dessen Tochter Maria Enza und Prinz, der Schäferhund der Leupoldts, zu unbewussten Initiatoren eines architektonischen und kulturellen Impulses für Weißenstadt werden: „Ihre spontane Zuneigung führten Morandini und mich zusammen.“ Marcello Morandini, bedeutender konstruktivistischer K…

„Winterwonderland!“ will man rufen, wenn man die tief verschneiten Bäume, Granitblöcke und weiten Landschaften von Fichtelgebirge und Frankenwald bei blauem Himmel und verführerisch glitzerndem Schnee sieht. Erobern oder auch romantisch durchgleiten möchte man sie – ganz nach Lust und Laune mit Langlaufskiern, mit dem Schlitten, der Kutsche oder auf einer Winter- oder Schneeschuhwanderung durch unberührten Schnee. Der Nordic Parc Fichtelgebirge lädt Langläufer auf rund 250 km Langlaufloipen ein, die verschneite Winterlandschaft des Fichtelgebirges zu entdecken. Das Loipen-Spektrum geht von blau bis schwarz in den Gebieten Kornberg, Ochsenkopf, Kösseine, Epprechtstein…

Weißenstadt und seine Keller kann man auf verschiedene Arten kennenlernen – unter- oder überirdisch, bei Tag oder bei Nacht. Kerstin Olga Hirschmann nimmt bei ihren Touren Fühlung auf – sie spürt, was ihre Gäste brauchen. Keine ihrer Führungen mit mehreren Stationen im Stadtgebiet ist gleich, niemals spult sie auswendig gelerntes Wissen einfach ab! Hirschmann ist ein Weißenstädter Kind: sie arbeitet bei der Kur- und Tourist-Information, engagiert sich beim Kulturforum, ist Mitglied bei der Kellerforschung und besitzt einen faszinierenden Keller mit einem Brunnen und verzweigten Gängen, den sie genauso mit Herzblut zeigt, wie die Besonderheiten ihrer Stadt. Sie präsen…

Suchen, Verirren, Entdecken und Wiederfinden faszinieren uns von Kindesbeinen an. Ausleben lässt sich diese Faszination nach Herzenslust in Deutschlands einzigem wandelbaren Labyrinth/Irrgarten in Holzbauweise am Hofer Untreusee. Auf insgesamt 2,6 km Wegen heißt das Motto: „Der Weg ist das Ziel“. Es gilt, verschiedene Aufgaben zu bewältigen, die auch für Erwachsene durchaus anspruchsvoll sind. In der Mitte gibt es eine große Plattform und zwei Brücken, von denen aus man sich orientieren oder auch mal alles aus der Vogelperspektive betrachten kann. (Da regelmäßig umgebaut wird, gibt es immer wieder neue Wege.) Am Ausgang winkt eine kleine Belohnung! Direkt neben dem L…

„Ich bin dann mal weg!“ – das geht auch in Hochfranken! Allerdings wandert man auf dem Jean-Paul-Weg natürlich nicht auf den Spuren des Heiligen Jakobus, wie das Hape Kerkeling in Spanien tat, sondern auf denen des oberfränkischen Dichters Jean Paul (1763-1825), dessen Werk literaturgeschichtlich zwischen Klassik und Romantik angesiedelt ist. Der mit grünem Oval markierte und beschilderte Wanderweg verläuft vom Geburtsort des Dichters Joditz über Hof und Schwarzenbach an der Saale, Wunsiedel und Bayreuth bis Sanspareil und ist insgesamt 200 km lang. Er führt durch Landschaften und Orte, die Jean Pauls Leben prägten und ihm viel bedeuteten – sie waren Inspiration und …

Hoch hinaus mit den Profis: Wer klettern will, sollte sich mit der Sicherheit in diesem Sport bestens auskennen. Die Kletterhalle in Selb bietet für Einsteiger Schnupper- und Anfängerkurse an. Natürlich kommen auch fortgeschrittene Kletterer in der Halle an der Jahnstraße auf ihre Kosten. Der Deutsche Alpenverein Sektion Selb betreibt die Halle, und er bietet seinen Besuchern eine top-ausgestattete Sportstätte: 200 Quadratmeter Kletterfläche, mehrere Überhänge, zum Teil bis zu drei Metern, mehr als zwölf Meter maximale Kletterlänge und Routen in den Schwierigkeitsgraden drei bis neun – und davon ganze 60 an der Zahl. Nicht nur klassische Kletterer finden in der Halle…

Alljährlich flanieren in der letzten Oktoberwoche in- und ausländische Stars durch Hof – dann nämlich, wenn die Stadt für sechs Tage zum Mekka des deutschen und internationalen Films wird. In den Kinos flimmern bis spät nachts Filme über die Leinwände: Rund 130 Spielfilme, Dokumentarfilme und Kurzfilme werden in etwa 200 Vorstellungen präsentiert, meist von den Regisseuren selbst, die es sich nur selten nehmen lassen, dem Publikum bei der deutschen Erstaufführung ihres Werks persönlich Rede und Antwort zu stehen. Die Gespräche und Diskussionen setzen sich in den Hofer Kneipen und Restaurants fort. Da stehen dann die alten Hasen mit Filmtagebesuchern zusammen, und die…

Die Hofer Symphoniker sind ein gefragtes Konzertorchester mit modellhaftem Bildungskonzept. In dem Kultur- und Bildungsunternehmen arbeiten rund 120 Mitarbeiter aus über 19 Nationen, und es ist das einzige Orchester Deutschlands, das eine eigene Musikschule betreibt. Die Symphoniekonzertreihe der Hofer Symphoniker ist bei Kulturinteressierten sehr beliebt – wer Karten für eines der Konzerte im Festsaal der Hofer Freiheitshalle ergattern will, muss schnell sein. Neben eigenen Konzerten und der Verpflichtung am Theater Hof (mit Oper, Operette, Musical und Ballett) gastieren die Hofer Symphoniker an zahlreichen Orten in ganz Deutschland und werden regelmäßig zu großen F…

Die im Jahr 2012 nach Generalsanierung und Teilneubau wiedereröffnete Hofer Freiheitshalle schafft Raum für Veranstaltungen in neuen Dimensionen. Verborgen unter einer spektakulären, markanten Außenfassade mit einem kristallartigen, bei Nacht blau leuchtenden Dach findet sich ein zukunftsweisendes Bauwerk, das seinen Gästen ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm bietet. Mit einer Besucherkapazität von bis zu 6.100 Personen setzt die größte Veranstaltungshalle in Stadt und Landkreis Hof Maßstäbe und lenkt die Blicke von überall her auf die Stadt und ihr vielseitiges kulturelles Programm. Jährlich bis zu 250 Veranstaltungen – aufgeteilt auf die drei Veranstaltun…

Die Hof Jokers bringen seit 1992 den American Way of Life nach Hochfranken. Die American-Football-Mannschaft aus Hof hat in jedem ihrer Spiele das Ziel, mehr Touchdowns zu erzielen als ihr Gegner – ein Sport-Spektakel voller Action, das sich jeder einmal live ansehen sollte. Ein bisschen Zeit müssen Zuschauer allerdings mitbringen, denn ein Match dauert bis zu drei Stunden. Am besten deckt man sich am Buffet mit Bratwürsten oder Popcorn ein und nutzt die Zeit nicht nur zum Zuschauen, sondern auch dazu, sich das Regelwerk von einem passionierten Jokers-Fan eingehend erklären zu lassen. Warum die Football-Spieler vom Helm über Schulter-, Oberschenkel- und Knie-Pads bis…

Zugegeben – der Putz bröckelt hier und da, Unkraut wuchert und es ist lange her, dass die ganz Großen hier kickten. Franz Beckenbauer, Uwe Seeler, Gerd Müller, Günter Netzer, Max Morlock und Ottmar Hitzfeld haben den Rasen der Grünen Au gestreichelt. Der FC Bayern Hof spielte hier gegen die deutschen Topklubs und im Alpenpokal, einem Vorläufer des UEFA Cups. Er kämpfte dreimal um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die Gelbschwarzen schlugen Bayern München, Eintracht Frankfurt und den 1. FC Nürnberg. Damals strömten fast 20000 zu den Heimspielen, davon träumt man heute (nicht mal mehr). Die sportliche Realität ist die fünfte Liga, Gegner wie Ammerthal, Abtswind und Au…

Viele Manager spielen Golf, Sportler, Hollywood-Stars und Pop-Sternchen, der „Kaiser“ tut´s (HCP 9*), Boris Becker (HCP 6) auch, Gerhard Schröder (HCP 36) und Ottfried Fischer (HCP 54) müssen noch üben, selbst Heavy-Metal-Legende Alice Cooper (HCP 5) hat die Flasche gegen den Golfschläger getauscht. Mit dieser Liste dürften die gängigen Klischees über Golf bestätigt werden. Lange galt der Golfsport als Refugium der versnobten Elite, der Reichen und Schönen. Doch sein Selbstverständnis hat sich längst gewandelt. Viele Clubs haben sich geöffnet und versprühen nicht mehr das elitäre Flair, das Ihnen nachgesagt wird. Golf liegt im Trend – und das aus guten Gründen. Golfe…

Golf ist elitär, spießig, langweilig? Natürlich nicht. Wer sich an den seriösen Golfsport dennoch nicht herantraut oder einfach eine extrem spaßbetonte Variante kennenlernen möchte, der probiert am besten Fußball-Golf aus. Diese ganz besondere Art Golf können Experimentierfreudige in Naila spielen: Der Ball ist ein Fußball, als Schläger fungiert der eigene Fuß. Wem es gelingt, den 18-Bahnen-Parcours bis zum Einlochen des Balls im Grün mit möglichst wenigen Schüssen zu absolvieren, ist Sieger. Aber Achtung: Die Bahnen haben ihre Tücken, herausfordernde Schräglagen zum Beispiel, aber auch abwechslungsreiche und fantasievolle Hindernisse. Fußball-Golf lässt sich alleine…

Natürlich gibt es sehr gute hochfränkische Restaurants. Wer ganz traditionell essen will, geht aber nicht ins Restaurant, sondern ins Wirtshaus! Vielleicht ist die Gaststube alt, vielleicht fehlen Tischdecken. Es ist nicht so, dass die Wirtsleute keine Ahnung hätten, sie halten nur nicht viel von Äußerlichkeiten und umso mehr von gutem Essen. Die Oma steht in der Küche, der Vater am Zapfhahn, seine Frau bedient. Zubereitet werden Schweine-, Rinder- und Gänsebraten, oft selbstgeschlachtet. Dazu gehören je nach Dorf seidige oder struppige Kartoffelklöße, Kraut und Soße, gerne Kren. Aus eigenem Gewässer kommen Karpfen, Forelle, Saibling und Hecht auf den Tisch. Probiere…

In Hof aß man schon Fastfood, als es noch gar kein Fastfood gab. 1881 machte sich Johann Georg Hahn auf den Weg. Aus seinem Wärschtlakasten verkaufte er Wärschtla und war der erste Wärschtlamo. „Haaß senn sa! Kold wern sa!“ (Heiß sind sie! Kalt werden sie!) rufend zog er durch Hofs Straßen, einen fixen Platz durften Wärschtlamänner lange nicht einnehmen. Wärschtla sind Brühwürstchen, der Kasten ist ein mit Holzkohle befeuerter Messingkessel, in dem die Wärschtla durch Wasserdampf erhitzt werden. Die Wärschtlamänner – selten sieht man eine Wärschtlafraa – haben heute feste Standorte in der Altstadt, Lorenz- oder Ludwigstraße. Sie waren mal über dreißig, jetzt gibt es …

„Es gibt hier kein richtiges Brot in den Staaten, und ich esse gern Brot.“ Das beklagte schon Bertolt Brecht während seiner Exilzeit in den USA. Er teilte das Schicksal mit vielen anderen Deutschen, die im Ausland leben und die heimische Brotvielfalt vermissen. Deutsches Brot ist Heimwehfaktor und Exportschlager – vor allem Roggenbrot. Im Fichtelgebirge hat der Anbau des Roggens eine lange Tradition, er war viele Jahrzehnte das Hauptbrotgetreide der Region. Im rauen Mittelgebirgsklima und auf den kargen Böden bringt das genügsame Getreide sehr gute Erträge. Aufgrund des steigenden Gesundheitsbewusstseins der Menschen erlebt der Roggenanbau heute eine Renaissance und …

Vegetarier dürfen diese Seite getrost überblättern, denn hier soll es um die Wurst gehen! Auf 1.540 Einwohner kommt in Oberfranken eine Metzgerei − zum Vergleich: In Berlin ist das Verhältnis 20.000 zu eins. Die meisten der hochfränkischen Betriebe werden noch traditionell als Familienunternehmen geführt – dabei sind Bratwürste das Aushängeschild einer jeden Metzgerei und die Leibspeise der Franken schlechthin. Nichts geht im Sommer ohne sie – kein Grill- oder Wiesenfest und auch keine Kärwa. Kult sind die Buden, an denen man sich nach getaner Arbeit „a boar Brodwärscht“ und vielleicht auch noch „a Seidla“ gönnt, und damit das Wochenende einläutet. Ob grob oder fein,…

Nirgendwo auf der Welt ist die Brauereiendichte höher als in Oberfranken – und so bietet auch der Raum Hochfranken einzigartige Biere. Gepaart mit einer langen Tradition der Gastfreundschaft, der regionalen Küche und einer engen Verbundenheit zu den eigenen Produkten trägt die Gegend zu Recht den Titel "Genussregion". Für die Franken gehört Bier zur Kultur, es ist Teil ihrer Identität. Die Vielfalt der Biere ist riesig, sie reicht von klassischem Pils und Weizen über bernsteinfarbene Zwickl-Biere bis hin zu Zoigl-Spezialitäten. Der Zoigl ist ein untergäriges Bier, das vor allem in der nördlichen Oberpfalz verbreitet ist, das aber auch im nahen Hochfranken sehr geschä…

Die Therme Bad Steben bringt Körper, Geist und Seele in Balance. Auf 8.500 m² bieten Wasser, Sauna und Wellness-Dome eine Ruhepause. Der Naturpark Frankenwald ist die Heimat des höchstgelegenen Staatsbads in Bayern und seiner Therme: In Bad Steben können Besucher dem Alltag entfliehen, ihre Seele auftanken und etwas für ihre Gesundheit tun. Die großzügige Wasserwelt hält nicht nur verschiedene Becken im Innenbereich parat, sondern auch einen weitläufigen Außenbereich mit Strömungskanal, Duftgrotte und Solebecken. Besondere Entspannungserlebnisse versprechen die Pavillons des Hörens und des Fühlens, die ihren Namen mit „Klangduschen“ und Wasserfällen gerecht werden. V…

Das Siebenquell GesundZeitResort Weißenstadt lädt seine Besucher auf eine besondere Reise für Körper und Geist ein: Vom Vier-Sterne-Superior Hotel mit Wasser- und Saunawelt, zur GesundZeitReise, Fitness, Medical Wellness sowie Beauty & Spa. Auf rund 100.000 m² erstreckt sich ein Resort, das sich ganz der Gesundheit und dem Wohlbefinden verschrieben hat. Die Wasserbecken werden alle mit Thermalwasser aus fast 2.000 m Tiefe gespeist. Die Wünsche nach einer Auszeit und nach gesundheitlicher Prävention werden hier gleichermaßen erfüllt. Der Besucher kann sich sein Wohlfühl-Paket selbst zusammenstellen: Ob Rasulbad und Hamam, die Region widerspiegelnde Saunaerlebnisse…

Bad Alexandersbad – das kleinste der bayerischen Heilbäder – bietet seinen Gästen und Besuchern Erholung und Entspannung in unberührter Natur. Das einzige Mineral- und Moorheilbad im Naturpark Fichtelgebirge verbindet moderne Gesundheitsvorsorge mit traditionellen Heilmitteln. Das Heilwasser der Luisenquelle und das Naturmoor aus dem Ortsteil Kleinwendern werden in Bad Alexandersbad seit jeher als Kraftquellen genutzt. Die Luisenquelle ist der Ursprung des Heilbades und gleichzeitig Inspirationsquelle für die Entwicklung des Ortes zu einem Kurort der Zukunft. Im größten Entwicklungsprozess der Ortsgeschichte spielen vor allem die Themen Bioenergie, Kinderbetreuung un…

Bad Steben mit seinen knapp 3.500 Einwohnern ist ein idyllischer und sehr stolzer Ort. Der wunderschön im Frankenwald gelegenen Marktgemeinde wurde 1832 der Titel Königlich Bayerisches Staatsbad verliehen. Das höchstgelegene bayerische Staatsbad mit seinen Heilquellen und Kureinrichtungen ist ein Ort zum Wohlfühlen und Verweilen. Einen Besuch wert ist der Kurpark: Der 40 Hektar große Landschaftspark, der seit 2010 unter Denkmalschutz steht, ist im Frühling summender Blütenrausch, im Sommer Schattenspender mit herrlichen alten Bäumen und Rhododendren, im Herbst Farbenmeer, im Winter Ort der Stille. Rund um den 1837 errichteten Klenzebau und die Säulenwandelhalle lässt…

Natürlich weiß man, wie Kängurus springen und wie Affen klettern. Trotzdem schadet es nicht, sich das ab und zu mal wieder anzusehen und festzustellen: Beides ist in echt viel lustiger als gedacht. Der Zoologische Garten Hof, am Stadtrand im Parkensemble Theresienstein gelegen, hat jeden Tag geöffnet. Gehen Sie hin und schauen Sie, wie grellbunt Wellensittichfedern sind, wie Kapuzineräffchen vom Ast baumeln, wie violett, blau und gelb Buntbarsche schillern. Streicheln Sie die Esel, gucken Sie dem Buschschliefer in seine schwarzen Augen, bewundern Sie die Kaumuskeln der Baumratte, lassen Sie sich vom Luchs anblinzeln. Gehen Sie in das Streichelgehege und lassen Sie si…

Er liegt ein bisschen versteckt zwischen den Gemeinden Fichtelberg und Brand: der Wildpark Mehlmeisel. Hinter dem erhöht gelegenen Waldhaus, das den Eingang bildet, erstrecken sich weitläufige Gehege, die verschiedene heimische Wildtierarten beherbergen. Majestätisch blitzt das Geweih des Hirschs durch die Bäume und die jungen Rehe sind gar nicht scheu – sobald das Futter raschelt, wagen sie sich neugierig bis auf wenige Zentimeter an den Zaun heran. Genau vor den eleganten Waldbewohnern liegt ein Spiel-Paradies mit Klettergerüst, Sandkasten und Tunnel. Daneben können Kinder wie Erwachsene auf Tuchfühlung mit Schafen, Ziegen, Stallhasen und Kaninchen gehen, den Schaf…

Das Fichtelgebirge zählt zu den sagenreichsten Regionen Deutschlands. In erster Linie kann das auf die althergebrachte Lebensart seiner Bewohner zurückgeführt werden: In einer Zeit ohne elektrisches Licht und andere Bequemlichkeiten des modernen Lebens gab es immer wieder Vorkommnisse, die man sich nicht erklären konnte. Ein Heulen in der Hausecke, ein mysteriöses Leuchten tief inmitten des Waldes oder ein geisterhaftes Wiehern, das einem aus der Ferne ans Ohr drang. Wann immer Menschen etwas nicht zu deuten vermögen, fürchten sie sich vor der vermeintlichen Gefahr – und legen sich in vielen Fällen eine für sie logische Erklärung zurecht. Aus dem Heulen des Windes wi…

Im Gegensatz zu den meisten anderen Bergen des Fichtelgebirges kann man den Großen Waldstein (877 m) mit dem Auto erreichen. Hier bieten sich unzählige Möglichkeiten: Bestaunen Sie die Felsformation in sogenannter Wollsackverwitterung inmitten des Mischwaldes mit altem Buchenbestand oder den einzigartigen Bärenfang! Schnüren Sie die Wanderschuhe und nehmen Sie einen der vielen Wege im gut 20 ha großen Naturschutzgebiet in Angriff oder erklimmen sie den Aussichtspavillon „Schüssel“ mit spektakulärem Panorama! Man kann aber auch – schon fast banal inmitten dieser wunderbaren Natur – direkt im Waldsteinhaus einkehren und fränkische Spezialitäten genießen. Hier befindet …

Was der Untreusee ist: Ein stiefelförmiger See im Süden von Hof, der seinen frivolen Namen alleine seiner Aufstauung aus dem Untreubach in den Siebziger Jahren verdankt. Heute 5,8 Millionen Kubikmeter Wasser. Drumherum ein Weg, der sich über vier Brücken kurz (4,4 km) oder über die Eppenreuther Mühle länger (6 km) wandern lässt. Am Ufer Restaurants, Biergärten, Kletterpark, Labyrinth, Minigolf, Abenteuerspielplatz. Ein Naherholungsgebiet. Was der Untreusee wirklich ist: Der Ort, an dem Hofer schon als Baby im Kinderwagen geschoben werden. Wo sie als Schulkinder Wandertage verbringen, Piraten sind, Steine springen lassen, es endlich schaffen, bis zur Insel zu schwimme…

Der Theresienstein ist ein besonderer Platz zwischen Himmel und Erde. Von der Hofer Altstadt führt ein steiler Weg hinauf in den 62 Hektar großen Park, der Erholungsgebiet und Sehnsuchtsort aller Hofer ist. Vor fast 200 Jahren wurden auf dem Fröhlichenstein erste Bäume gepflanzt. Während sie wuchsen, wurde der Park mit Pavillons, Denkmälern und Springbrunnen geschmückt, um Zoologischen, Botanischen und Geologischen Garten erweitert und von der Burgruine am Labyrinthberg bis zur Jugendstilvilla Haus Theresienstein das, was er heute ist: der schönste Park weit und breit. Seinen Namen hat er von Königin Therese von Bayern, die 1836 nach Hof kam und der Bitte, den Park n…

Die ganze Vielseitigkeit Hochfrankens spiegelt sich im Selbitztal. Die Gemeinden Schauenstein, Selbitz, Naila, Issigau, Lichtenberg, Köditz und Schwarzenbach am Wald bieten eine unbeschreibliche Vielfalt, was Freizeitgestaltung betrifft – und das ganzjährig. Im Selbitztal lässt es sich wunderbar Wandern, am Fluss entlang oder über die Berge Radfahren und E-Biken; mit dem Friedrich-Wilhelm-Stollen in Lichtenberg wartet ein Besucherbergwerk auf die Gäste, von Döbrastöcken bei Naila aus können Familien zum Lama-Trekking aufbrechen, im Winter bietet die Region kilometerweise Langlauf-Loipen. Der Döbraberg ist mit knapp 800 Metern der höchste Berg im Frankenwald und gilt …

Oft sind es die kleinen Dinge, die etwas Großes bedeuten. So warten auch in Hochfranken kleine Überraschungen in den Städten und Gemeinden, die den Besuchern dennoch viel zu erzählen haben. In Selb zum Beispiel steht die größte Kaffeekanne der Welt. Sie ist fast fünf Meter hoch. Natürlich hat die Kaffeekanne eine tiefere Bedeutung: Sie steht für die Porzellan-Tradition der Stadt. Wem die Kanne einmal die Augen geöffnet hat, der wird in Selb noch viel mehr Details aus Porzellan entdecken, etwa Straßenschilder, Brunnen und Blumenkästen. Nördlich von Selbitz recken sich bizarre Gebilde in die Höhe – im Eisenpark Eisenbühl bei Berg. Der Skulpturengarten des Eisenbildners…

Der Schneeberg ist mit 1.051m ü. NN der höchste Berg des Fichtelgebirges und gleichzeitig der höchste Berg Frankens. Im einzigartigen Panorama des Mittelgebirges sticht charakteristisch der gedrungene Turm hoch oben auf dem Granitberg sofort ins Auge, sodass beinahe jedes hochfränkische Kind den Berg benennen kann. Der Schneeberg ist ein Berg zum in-sich-Gehen und Entspannen. Sowohl im Sommer als auch im Winter verzaubert er mit verschlungenen Wanderwegen mitten durch Wald und Natur. Nur eine einzige asphaltierte Straße führt hinauf und erinnert an den Kalten Krieg – denn oben auf dem Gipfel thront der ehemalige Fernmeldeturm der Bundeswehr, der heute Mahnmal ist. Au…

Bei Zell im Fichtelgebirge am Hang des Großen Waldsteins auf gut 700 m Höhe entspringt die Sächsische Saale. Gern fragt man sich, wieso die in Hochfranken quellende Saale diesen Namen trägt, fließt sie doch nicht einen Meter durch Sachsen. Das historische „(Ober-) Sachsen“ gab ihr seinen Namen, der sie bis heute von der Thüringischen Saale unterscheidet. Langsam anschwellend durchfließt der Fluss das Künstlerstädtchen Schwarzenbach an der Saale, die Stadt Hof, Hirschberg, Saaldorf, Saalburg, Ziegenrück, Saalfeld mit seinen Feengrotten, die Porzellanstadt Kahla, die Universitätsstadt Jena, Dornburg und Naumburg, mit dem Weinbaugebiet Saale-Unstrut. Die Saale durchströ…

Das Fichtelgebirge ist der Herzbrunnen Europas: vier bedeutende Flüsse quellen hier und fließen in alle Himmelsrichtungen ab: nach Norden die Sächsische Saale, nach Osten die Eger, nach Süden die Naab, nach Westen der Weiße Main. Auf dem Ochsenkopf verläuft die Europäische Hauptwasserscheide: Fließt der Main über den Rhein, Saale und Eger über die Elbe zur Nordsee, so strebt die Naab über die Donau zum Schwarzen Meer. Alle vier Quellen sind wunderschön gefasst und sehenswert! Der Weiße Main entspringt an der Ostseite des Ochsenkopfs und vereinigt sich mit dem Roten Main zum Main. Der Ursprung der Fichtelnaab liegt am Südostfuß des Ochsenkopfs, sie vereinigt sich mit …

877 Meter über Null. Das Fichtelgebirge ist rau hier im Norden, wild und ursprünglich; auf dem Großen Waldstein beginnt der Qualitätswanderweg Fränkisches Steinreich. Der Wanderweg verbindet den Frankenweg mit dem Fränkischen Gebirgsweg. Er wird den Bestimmungen des Deutschen Wanderverbandes gerecht, ist also hervorragend ausgeschildert – und auf seinen 75 Kilometern wahnsinnig abwechslungsreich. Es empfiehlt sich, den Weg in vier Etappen zu gehen: vom Waldstein zum Weißenstein, vom Weißenstein nach Marienweiher, von hier durch das Steinachtal mit dem Ziel Neumühle und schließlich an die Wilde Rodach. Unterwegs erlebt der Wanderer das Fichtelgebirge und den Frankenwa…

Hochfranken ist Wanderland – mit dem Fränkischen Gebirgsweg schlängelt sich einer der schönsten deutschen Qualitätswanderwege durch die Region. Die Wandertour auf dem 428 Kilometer langen Fränkischen Gebirgsweg beginnt im Frankenwald, in Untereichenstein, und endet im Tal der Pegnitz bei Hersbruck im Nürnberger Land. Insgesamt geht es auf 21 Tagesetappen 6639 Meter hinauf und 6718 Meter hinab. Durch Hochfranken führt der Fränkische Gebirgsweg von seinem Beginn nördlich von Hof bis in Richtung Bayreuth. Münchberg, Arzberg, Waldsassen und Mitterteich liegen am Wegesrand. Die Strecke ist perfekt in beide Richtungen mit dem Logo des Fränkischen Gebirgsweges ausgeschilder…

Einatmen. Ausatmen. Die Luft ist klar. Der Ausblick raubt den Atem. Der Ochsenkopf im Landkreis Bayreuth ist der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges, 1024 Meter hoch; wer das ultimative Foto-Motiv sucht, besteigt den Asenturm, der Aussichtsturm und Wirtshaus gleichzeitig ist. Der Ochsenkopf bietet Ausflugsmöglichkeiten für Familien, Senioren, Ausdauernde – und Mutige. Zwei Seilbahnen ermöglichen den Auf- und Abstieg. Wanderer finden im Sommer und Winter ein weit verzweigtes Streckennetz, dank der Seilbahn ist der Berg auch für Besucher mit weniger Kondition attraktiv. Auf Wintersportler warten zwei beschneite Abfahrten, eine einfachere auf der Süd-Seite, die Nord-S…

Moore sind Kleinode, die mit Moos- und Rauschbeere, Arnika, Sonnentau, seltenen Libellenarten und der Kreuzotter Kostbarkeiten aus dem Pflanzen- und Tierreich beherbergen. Der Frankenwald hat Niedermoore, im Fichtelgebirge liegen Hochmoore: Das Zeitelmoos nördlich von Wunsiedel zum Beispiel, hier wurde im Mittelalter Waldbienenwirtschaft betrieben (Zeidler = Honigsammler). Ein Gedicht von August Kopisch erzählt von diesem Moor, und die Gebrüder Grimm verfassten 1816 die Sage „Zeitelmoos“: „Auf dem Fichtelberg, zwischen Wunsiedel und Weißenstadt, liegt ein großer Wald, Zeitelmoos genannt…“ Weitere Moore gibt es in Torfmoorhölle, bei Häuselloh östlich von Selb, bei Tor…

Schon, wenn man den Rosenbogen des Naturhofs Faßmannsreuther Erde oder die Tür zum „Zeit- und Erlebnisgarten“ im Kräuterdorf Nagel durchschreitet, spürt man, dass man eine andere Welt betritt. Hier gehen die Uhren langsamer, und mit jedem Schritt spielt Zeit eine kleinere Rolle, die Sinne übernehmen die Regie. Das 20.000 qm große Areal des Naturhofs Faßmannsreuther Erde wird im Sommer zum farbenprächtigen, blühenden Paradies. Ein großer, zwischen Blumenwiesen und Bäumen angelegter Schaugarten ist die Hauptattraktion. In dessen Zentrum findet sich der Kräuterkreis mit mehr als 200 Kräutern. Auf einem Barfuß-Pfad kann man die Natur mit den nackten Füßen wahrnehmen und …

Für alle, die den Naturpark Frankenwald besuchen und ein Herz fürs Wandern haben, ist das Höllental Pflicht! Das Tal, an der Landesgrenze zu Thüringen gelegen, bietet von leichten bis zu anspruchsvollen Touren alle Wanderoptionen. FrankenwaldSteig und Frankenweg führen hier entlang, aber auch zahlreiche Rundwanderwege und drei Naturlehrpfade zu den Themen „Wasser“, „Geologie und Bergbau“ und „Wald“. Das Höllental verdanken wir der Selbitz, die sich hier durch das Gestein gegraben und eine fast 200 Meter tiefe Schlucht geschaffen hat. Überquert wird der Fluss über den Jungfernsteg oder den Teufelssteg, an dem der Leibhaftige schon gesehen worden sein soll. Der Name Hö…

Von der höchsten Stelle des Katharinenbergs bei Wunsiedel bietet sich ein atemberaubendes Panorama auf das Fichtelgebirge – aus der Vogelperspektive. Die über 50 Greifvögel des Parks mustern ganz genau, wer sie bewundert. Der Mensch ist hier auf Augenhöhe mit denen, die er sonst nur von weit unten sehen kann. In den deutschlandweit einzigartigen, weil begehbaren, Volieren des 18.000 Quadratmeter großen Parks bekommt der Besucher Einblick in den natürlichen Lebensraum der Vögel. Auch ihr natürliches Verhalten, etwa bei der Balz oder der Aufzucht der Jungen, kann er miterleben, weil die Tiere als Paare gehalten werden. Auf Augenhöhe mit den Greifvögeln sind Besucher ab…

Wer den Spuren des Zinnbergbaus folgen will, muss nach Weißenstadt. Start des 7 km (Verkürzung auf 4 km möglich) langen GEO-Erlebnisweges „Historischer Zinnbergbau am Rudolfstein“ ist die Tafel 1 „Berggeschrei in Weißenstadt“ an der Infostelle des Geo- und Naturparks am Kurpark. Der Rundweg mit 17 Stationen und 21 Tafeln führt zunächst zum einstigen Standort der Zinnschmelzhütte und vorbei am Geotop Hexenstein bis zum Wanderparkplatz „Rudolfstein“. Wer ganz genau hinschaut, kann unterwegs erkennen, wie die Suche nach Zinn im 15. Jahrhundert die Landschaft unterhalb des Rudolfsteins veränderte. Ehemalige Abraumhalden, Teiche und Bäche zur Zinngewinnung, die sehr an Go…

Vor über 200 Jahren wurde mit Eisen und Schlägel ein 1000 Meter langer Stollen in den harten Fels des Frankenwaldes getrieben. 38 Jahre lang haben die Bergmänner damals Meter um Meter den Berg unter Lichtenberg ausgehöhlt und ein Berg-Historisches Denkmal erschaffen, das auch heute noch ein faszinierendes Abbild der Ingenieurskunst der damaligen Zeit ist. Im Besucherbergwerk Friedrich-Wilhelm-Stollen tauchen Besucher ein in die faszinierende Welt des oberfränkischen Bergbaus. Bergmännisch ausgerüstet fahren sie ein und bestaunen die Spuren der Bergleute, die dort vor über 200 Jahren unter der Leitung des berühmten Naturforschers Alexander von Humboldt ihr „Gezähe“ in…

Sie wirken wie von Riesenhand geschaffen und sind doch natürlich: Die Granitsteinformationen des Luisenburg-Felsenlabyrinths in Wunsiedel, Europas größtem Granitsteinmeer. Jährlich kraxeln, wandern, steigen, klettern und erkunden Tausende den Steingarten, wie schon vor Hunderten Jahren. Was sich wohl zwischen den Felsspalten verstecken mag? Das Fichtelgebirge kennt viele Sagen und Mythen. Vielleicht aber hausen in den schummrigen Schatten und kühlen Kuhlen doch nur heimische Tiere wie Füchse und Hasen? Auf rund 1,4 Kilometern lässt sich vieles entdecken. Besonders für Kinder ist es spannend, sich auf die Spuren von Abenteurern zu begeben. Festes Schuhwerk und anständ…

Raubritter sollen hier ihr Unwesen getrieben und eine Jungfrau welkes Laub in glitzerndes Gold verwandelt haben: Der 798 m hohe Epprechtstein, Hausberg der Kirchenlamitzer, ist Schauplatz alter Sagen und mutet bis heute verwunschen und geheimnisvoll an. Die Burgruine auf seinem Gipfel zeugt noch immer von seiner Vergangenheit als Raubritternest. Wer über Steige und Treppen den Gipfel erklimmt oder rundum die rund zwanzig, meist stillgelegten und renaturierten Granitsteinbrüche erwandert – mit hoch aufragenden Felswänden, wild wuchernden Flechten und Farnen und allerlei Getier – der fühlt sich in ein Märchen versetzt. Und dann ist da dieser Blick, der von ganz oben so…

Am Schneeberg entspringt die Eger in einer gefassten Quelle, die als offizielle Egerquelle markiert wurde*. Am idyllischen Quellort finden sich folgende Zeilen: „Als der Knabe kam zur Eger: „Eger, sprich, wo eilst du hin?“ „Zu der Elbe“, rauscht es reger, „zu der Elbe muss ich zieh´n!“ Als der Knabe kam zur Elbe, war die Antwort inhaltsschwer. Donnernd braust zurück dieselbe: „Und ich muss ins deutsche Meer!“ Das noch junge Flüsschen nimmt seinen Lauf nach Osten und erreicht nach Weißenstadt, Marktleuthen und Hohenberg an der Eger die tschechische Grenze. Kurz verläuft die Eger auf der Grenze und fließt dann nach Cheb (zu Deutsch „Eger“). Lohnendes Ausflugsziel ist n…

Wer hat schon einmal die Weiße Frau gesehen, wenn sie mit wallenden Gewändern in den Nächten am Döbraberg unterwegs ist? Von ihr, dem Hämann oder dem goldenen Hirsch erzählen viele alte Sagen und Geschichten. Wurde der Döbraberg in früheren Jahrhunderten Culm genannt, so ist heute die Ortschaft Döbra der Namensgeber für die mit 794 m höchste Erhebung des Frankenwalds. Es müssen also schon einige Höhenmeter überwunden werden, um das Plateau des Döbrabergs zu erreichen. Die Landschaft wechselt von flachen zu steilen bewaldeten Hängen. Geologisch besteht der Gipfel des Döbrabergs aus hartem Kieselschiefer. Weil es im Stadtgebiet früher Bergwerke mit Eisenerz gab, zieren…

Das Fichtelgebirge gehört zu den ältesten Gebirgen überhaupt. Seine Geschichte beginnt vor etwa 800 Millionen Jahren (die Alpen sind deutlich jünger!). Durch Erosion, Absinken und erneute Gebirgsbildung entstand vor etwa 5 Millionen Jahren die heutige Landschaft, ein Eldorado für Geowissenschaftler. Granit ist die am meisten anzutreffende Gesteinsart. Wie unterschiedlich er in Struktur und Farbe ist, lässt sich ganz wunderbar am und im Granit-Informationszentrum am Epprechtstein erkennen und an vielen Bauten der umliegenden Orte. Basalt findet sich in freiliegenden Vulkanschlöten, z.B. beim Rauhen oder Kleinen Kulm am südlichen Rand des Fichtelgebirges. Einen Diabasb…

Der Große Kornberg (827 m) im Landkreis Hof ist der nordöstliche Eckpfeiler des Fichtelgebirges. Sein Aussichtsturm Schönburgwarte (26 m) bietet einen Rundblick über das Fichtelgebirge bis hinein nach Sachsen und Böhmen und beheimatet einen Turmgeist aus Granit. Ein lohnender Aussichtspunkt ist die Burgruine am Epprechtstein (798 m) bei Kirchenlamitz. Der Große Waldstein (877 m) im nördlichen Fichtelgebirge hat die „Schüssel“, einen Aussichtspavillon, zu bieten. Die Ruine des benachbarten Roten Schlosses belohnt mit einer Bilderbuch-Aussicht. Der Schneeberg (1051 m), höchster Berg Frankens, ist mit seinem „Backöfele“ (14 m) unser Favorit unter den hochfränkischen Aus…

Durchatmen, zur Ruhe kommen, die Gedanken fliegen lassen. Auf dem ehemaligen Gelände der „Grenzenlosen Landesgartenschau“ ist der Urlaub für die Seele ganz nah: Im Café mit Sonnen-Flair, am See mit Wasserspielen, auf dem großen Spielplatz und den gemütlichen Bänken – der Auenpark in Marktredwitz ist ein Genuss für die Sinne. Ganz in der Nähe der Innenstadt liegt der großzügige Bürgerpark. Früher siedelte hier die Industrie, bis das Areal brach lag – und 2006 als Ort für die „Grenzenlose Gartenschau Marktredwitz-Cheb/Eger“ ausgewählt wurde. Die Terrasse mit angeschlossenem Café lädt zu Kaffeegenuss ein. Gleich daneben können Kinder in einem großzügig angelegten Areal …

Der Lebkuchenmarkt, tatsächlich der einzige seiner Art in Deutschland, findet am ersten Advent-Wochenende von Freitag bis Sonntag auf dem Rehauer Maxplatz statt. Die Stadt Rehau bietet auch kleineren Manufakturen und zum Beispiel Bäckereien aus Tschechien eine Plattform: An jedem Stand gibt es leckere „Versucherla“ die alle unverwechselbar schmecken! Das Lebkuchenherz darf natürlich nicht fehlen; Lebkuchenlikör, Lebkuchenpunsch, Lebkuchenbratwürste oder Gulasch, gewürzt mit Lebkuchen, eröffnen den Geschmacksknospen völlig neue Impressionen. Umhüllt von Glühweinduft können die Besucher in der Vorweihnachtszeit auch über weitere Märkte der Region schlendern, zum Beispi…

Das Hofer Volksfest ist eine Traditions- und Herzensangelegenheit. Das Fest wird schon seit über 100 Jahren gefeiert und findet alljährlich auf dem Gelände rund um die Hofer Freiheitshalle statt. Der Volksfestplatz mit Riesenrad, wilden Fahrgeschäften, Achter- und Geisterbahn, Kettenkarussell, Autoscooter und unzähligen Essensständen ist nur einer der Schauplätze. Das Herz schlägt im Festzelt, das in Hof Hall‘n“ heißt, in dem die Musik stampft und es nie lange dauert, bis die ersten nicht mehr am Biertisch sitzen, sondern auf ihm tanzen. Etwas ruhiger geht es im großen Biergarten zu, der sich direkt an die Hall’n anschließt. Hier sitzt Hof, gerne in Tracht, bei Hofer…

Das Thus bezeichnet eine nordwestlich von Röslau gelegene Engstelle der Eger, ein faszinierender, fast magischer Ort. Ende des 19. Jahrhunderts baute der Industrielle Oskar Böttcher hier seine Pappenfabrik. Das Wasser, das er für den Betrieb einer Turbine brauchte, bezog er mittels eines Kanals aus der Eger; den Überlauf dieses Kanals nannte man den Thusfall. 1923/24 erkannte man die Schönheit des Ortes und nahm ihn als Kulisse für eine Naturbühne, auf der eine Operette mit gut 2000 Besuchern aufgeführt wurde, aber auch danach wollte man das Thus nicht nur der Industrie überlassen! Seit 1928 wird deshalb die Wassergewalt, die übrigens heute der Stromerzeugung dient, …

Das Internationale Stabhochsprungmeeting, das seit 1995 jedes Jahr in der Hofer Altstadt stattfindet, ist ein hochkarätiges Leichtathletik-Event und schon von Anfang an ein echter Zuschauermagnet. Selbst, wer noch kein ausgewiesener Fan des Stabhochsprungs ist, staunt über das Spektakel mitten in der Hofer Fußgängerzone. Zu Beginn zeigt der bayerische Stabhochsprung-Nachwuchs, was er kann (und das ist allerhand). Danach beginnt der Hauptwettkampf der Profis, darunter auch Weltmeister. Live und hautnah zu sehen, wie die Springer, die aus ganz Deutschland und dem Ausland anreisen, in über fünf Metern Höhe die Latte passieren, raubt jedem Zuschauer den Atem. Seit 2017 k…

Der Schlappentag ist der Nationalfeiertag der Hofer und findet traditionsgemäß am Montag nach Trinitatis (also am Montag nach Pfingstmontag) statt. Er geht auf einen Überfall der Stadt durch die Hussiten im Jahr 1430 zurück, die die Stadt vollkommen verwüsteten. Die daraufhin zur Verteidigung der Stadt gegründete Schützengilde bestand zumeist aus Hofer Handwerkern, die verpflichtet wurden, an regelmäßigen Schießübungen teilzunehmen, diese aber häufig erst am letztmöglichen Tag (dem 1. Montag nach Trinitatis) absolvierten. Die Schützen zogen deshalb in aller Eile und noch in ihrer Arbeitskleidung samt den üblichen Holzschuhen (Schlappen) in großen Scharen zum Schießhä…

Selb im Ausnahmezustand, zugeparkt, voller Besucher aus ganz Deutschland, dem Ausland, der Welt. Hunderte Stände, Seite an Seite auf beiden Straßenseiten. Darauf Tausende und Abertausende Teller, Tassen, Kannen, Schüsseln, Schalen, Vasen, Figuren – in Weiß, mit Dekor, mit Goldrand. Der größte Porzellanflohmarkt Europas, jedes Jahr Anfang August in Selb, ist das Porzellan-Maximum. Wo sonst sollte er stattfinden, als in der altehrwürdigen Porzellanstadt, die Weltmarken wie Rosenthal hervorgebracht hat und deren Name bis heute Synonym für das weiße Gold ist. Für den Flohmarkt räumen Selber ihre Dachböden, und die sind für Porzellanliebhaber Schatzkisten: Den einen fehle…

In der neu gestalteten Ortsmitte von Bad Alexandersbad laden die Vereine und Initiativen der Gemeinde jedes Jahr im Juli zu einem beeindruckenden Schauspiel ein: Das Lichterfest lockt mal eben mehrere Tausend Gäste in das kleinste Heilbad Bayerns und gehört zum festen Kulturprogramm. Eine zauberhafte Illumination von Parkanlagen, historischen sowie modernen Gebäuden und dem abendlichen Himmel schafft echte Gänsehautmomente. Auf der großen Schlemmermeile lässt es sich bestens genießen: Von Aperol Sprizz und Zoigl über Burger und Steaks bis hin zu Crêpes und Zwiebelkuchen – zahlreiche Buden und Stände bieten kulinarische Erlebnisse. Auf den Schlossterrassen finden die …

Einmal im Jahr zur KunstNacht wird in Selb die Nacht zum Tag gemacht und die Porzellanstadt verwandelt sich in eine große Partyzone. Die Veranstalter sind keine Anfänger (die KunstNacht gibt es seit 2001), sie wissen, was zu einer guten Party gehört: Musik, Cocktails, leckeres Essen und! … die richtigen Leute müssen kommen. Es braucht Promis, Freaks, Models und Partygänger, aber auch Alltagsmenschen, um aus einer simplen Leistungsschau ein „Fest der Sinne“ zu machen. Das Organisationsteam der Selber KunstNacht rund um Olaf Dräger hat genau das richtige Rezept, um all diese Menschen nach Selb zu locken und mit dem KunstNacht-Virus zu infizieren: Kunst, Musik und Genus…

„Musik trifft Lebensgefühl“ ist das Motto dieser besonderen Konzertreihe in Hof. Ihr Ursprungsort sind die Innenhöfe der Gründerzeit-Stadthäuser im Hofer Bahnhofsviertel. Anfangs brachten nur eine Handvoll Besucher ihre eigenen Klappstühle und eine Brotzeit mit zu den Konzerten, heute kommen über 1.000 Musikbegeisterte, um in den Innenhöfen Musik zu erleben. Die Idee ist dieselbe geblieben: Musik zum Anfassen! Es gibt meist keine großen Bühnen oder professionelle Licht- und Tontechnik, aber immer Musiker mit echter Spiellust, die mit dem Publikum auf Tuchfühlung gehen, und handgemachte, oft akustische Musik. Dazu fränkische Hausmannskost, die vom Rindfleischwurstbrot…

In Selb gibt’s einen Kalender, der von Mitte Juli bis Mitte Juli die Tage bis zum nächsten Wiesenfest rückwärts zählt. Dahinter steckt nicht die lustige Idee eines Kalenderverlags. Selb lebt und denkt tatsächlich von Wiesenfest zu Wiesenfest. Es ist nicht unüblich, mehrere Elternabende anzuberaumen, bis man sich darauf verständigt hat, wie sich die Mädels und Jungs einer Schulkasse zum Wiesenfestumzug kleiden. Von noch größerer Tragweite ist die Benennung des Fahnenträgers, der – ganz in Weiß, Hut und Handschuhe inklusive – die Klasse zum Festgelände auf dem Goldberg führt. Zu einem wunderschönen Park mit alten Kastanienbäumen, in dem Fahrgeschäfte und ein Bierzelt f…

Die Europäische Natur- und Kulturlandschaft Häuselloh, südöstlich vor den Toren der Stadt Selb gelegen, lässt alte Handwerke in freier Natur wieder aufleben. Steinhauer, Köhler, Theerbrenner und Torfstecher übten hier früher ihre Tätigkeiten aus. Der Granit-Steinbruch sollte 1990 verfüllt und die Gebäude abgerissen werden. Das ganze Ensemble konnte aber gerettet und 1993 als Schausteinbruchmuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Östlich liegt das Häusellohmoor, mit nahezu fünf Metern Torf der mächtigste verbliebene Moorkörper des Fichtelgebirges. Mit einer Gesamtfläche von 66,5 Hektar liegt es auf 568 bis 581 Metern über dem Meeresspiegel. Ab 1831 wurde …

Hallerstein, südlich von Schwarzenbach an der Saale gelegen, ist eines der schönsten Dörfer Hochfrankens. Hier hatte das Handwerk schon immer eine besondere Bedeutung. Im 19. Jahrhundert arbeiteten die Hallersteiner in den umliegenden Steinbrüchen, als Waldarbeiter, Maurer, Schneider, Schreiner und natürlich als Bauer im Dorf. Die Dorfgemeinschaft hält bis heute zusammen, arbeitet und feiert gemeinsam – vor allem, wenn alle zwei Jahre am dritten Sonntag im August das Handwerkerfest stattfindet. Das gesamte Dorf, Gärten und Hofeinfahrten werden als Bühne für das Handwerk hergerichtet, Scheunentore geöffnet und der Dorfplatz zur Freiluftkirche. Das Fest beginnt traditi…

„Film ab“, heißt es alljährlich in der Woche nach Ostern in Selb. Dann laden die Grenzland-Filmtage dazu ein, die eigene Schaulust neu zu entdecken und sich von den liebevoll zusammengestellten internationalen Filmwerken anregen und begeistern zu lassen. Es ist ein vielschichtiges Programm, das da von Donnerstag bis Sonntag im Selber Kinocenter und im Kulturzentrum LaRitma in Aš geboten wird. Durchaus anspruchsvoll, aber nie überintellektuell, unterhaltsam und doch voller überraschender Themen. So finden sich für jeden Geschmack echte Leckerbissen, die Appetit auf mehr machen. Die beliebten Programme mit kurzen Dokumentarfilmen oder die russischen Komödien, die – als…

Hochfranken rockt! Hier bekommen Musikfans auf mehreren Festivals großartige Musikerlebnisse geboten, teils ganz idyllisch und open air, für wenig bis gar keinen Eintritt. Das Sticky-Fingers-Festival ist mit etwa 2.500 Besuchern das größte, nichtkommerzielle Open-Air-Festival Hochfrankens: Seit über 30 Jahren locken regionale und internationale Top-Acts aus den Bereichen Rock, Ska, Metal, Hardcore und Punk die Besucher für zwei Tage ins Naherholungsgebiet Weidersberg bei Marktredwitz. Das In.die-Musik-Festival in Hof vereint alle Indie-Fans der Region unter freiem Himmel und hat ein enormes Gespür für Bands, die bald richtig groß werden. Das Wunstock-Festival zieht s…

Wenn der Sommer seinem Ende zugeht und der Herbst heranrückt, dann kommt im Frankenwald die Zeit des Lichtenberger Burgfests. Es wird jeweils am letzten Wochenende der bayerischen Sommerferien oben auf der Burgruine des mittelalterlichen Städtchens gefeiert. Auch wenn es inzwischen bundesweit bekannt ist, so hat es sich doch seinen familiären Charakter bewahren können. „Kommerz steht bei uns im Hintergrund“, sagt Stefan Eckardt, der Vorsitzende des Vereins der Burgfreunde. „Das Fest soll Geld für den Erhalt der Burgruine erwirtschaften, und es soll uns allen viel Spaß machen, den Lichtenbergern und natürlich auch unseren Gästen.“ Und Spaß macht es, davon zeugen die s…

Schon seit Jahrhunderten schmücken die Wunsiedler für ihr Brunnenfest die über dreißig Brunnen der Stadt. Über den Ursprung des Festes gibt es verschiedene Geschichten – die historische Variante sagt, die Röhrenbrunnen der Stadt hätten eines Tages abgeschafft werden sollen, wogegen sich die Stadtbewohner erfolgreich wehrten. Die Sage sagt, die Wunsiedler hätten nach einer langen Trockenheit und versiegenden Brunnen die Rückkehr des Wassers zelebriert, indem sie die Brunnen mit Blumenkränzen schmückten. So oder so – Wunsiedel ist bis heute „Stadt der Brunnen“ und feiert seine zahlreichen Wasserspender immer am Wochenende vor Johanni. Wurden die Brunnen früher ausschli…

Ab dem 15. Jahrhundert diente der Baukomplex als Spital. Heute ist er Zeuge der Vergangenheit der Region, allerdings ein belebter: Das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel mit seinen wechselnden Ausstellungen und Fundstücken aus vergangenen Zeiten erkunden etwa 25.000 Besucher pro Jahr. Die neun Gebäude des Museums liegen im Herzen der Stadt, umschlossen von Spital- und Stadtkirche, rund um den Spitalhof. Es ist ein Ort, um den Blick zurückzuwerfen in die Zeit „annodazumal“ und eine Schatzkammer der Region. Wer nur an vollgestopfte Regale und staubige Vitrinen denkt, irrt. Das Museum will Regional- und Kulturgeschicht…

Wer den „Sign Post Forest“ in Watson Lake/Kanada kennt, wird überrascht sein, etwas Ähnliches in Hochfranken zu finden. Initiator, Filmemacher und Weltenbummler Klaus Beer wurde bei Dreharbeiten in Kanada inspiriert und errichtete dieses Pendant am 9. November 1999 – genau zehn Jahre nach dem Mauerfall – zunächst im oberfränkischen Hof. Für Beer und auch für den ihn unterstützenden Fernwehpark-Verein ist dieses Projekt ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. So steht auch in vorderster Schilderreihe zu lesen: „for a peaceful world“. Im Sommer 2017 zog der Fernweh-Park in den neu gestalteten „Summa-Park“ nach Oberkotzau. Im Fernweh-Park finden sich neben norm…

Rappel, Pfiff, Peng! Das erste Comic-Museum Deutschlands steht in Hochfranken – genauer gesagt in Schwarzenbach an der Saale. Von außen sticht das in der Altstadt gelegene Gebäude mit seiner diamanten funkelnden Fassade ins Auge. Das Museum wurde zu Ehren der Disney-Übersetzerin Dr. Erika Fuchs erbaut, die über 50 Jahre lang in Schwarzenbach an der Saale lebte und mit ihrer Sprachgewandtheit und Übersetzerkunst Donald und Co nicht nur eine ganz eigene Sprache gab, sondern auch Comics in ganz Deutschland beliebt machte. Wer Micky-Maus-Hefte und das Lustige Taschenbuch gelesen hat, weiß, dass Entenhausen in Hochfranken liegt: Onkel Dagobert besitzt einen Skilift am Och…

Mödlareuth ist ein weltberühmtes Dorf. Zum einen, weil es halb in Bayern und halb in Thüringen liegt – der Tannbach, der mitten durch das Dorf fließt, ist der Grenzfluss zwischen den Freistaaten – und so haben die Mödlareuther je nach Dorfseite unterschiedliche Autokennzeichen, Postleitzahlen und Telefonvorwahlen; zwei Bürgermeister kümmern sich um die nicht einmal 50 Einwohner, und auf der einen Seite sagt man „Grüß Gott“, auf der anderen „Guten Tag“. Soweit, so kurios, so harmlos, wäre Deutschland nie geteilt gewesen. Die deutsch-deutsche Grenze aber zerriss das kleine Dorf. Ab 1949 konnten die Bewohner nur mit Passierschein von A nach B. Ab 1952 baute die DDR Sper…

„Befreites Herz“, so lautet aus Pāli (Sprache des frühen Buddhismus) übersetzt der Name des buddhistischen Waldklosters Muttodaya, das südwestlich von Stammbach liegt. Die hier lebenden Mönche folgen der sogenannten Waldtradition, wie sie unter anderem in Ländern wie Thailand heute noch zu finden ist. Sie besitzen und nutzen kein Geld – Muttodaya hat nur die Großzügigkeit anderer Menschen als Einnahmequelle. Die fünf Mönche leben genügsam nach einem geregelten Tagesablauf und suchen mit ihrer Lebensweise nach dem nachhaltigen Glück, das sich einstellt, wenn nur Friede, Stille und Weisheit das Herz beseelen. Ab 12 Uhr dürfen Tagesgäste den Nachmittag bis zur Abendpūja…

Entspannung, Erfrischung und eine große Portion Wellness gefällig? Im ALEXBAD in Bad Alexandersbad kein Problem! Mit einem gläsernen Verbindungsbau zwischen dem historischen „Alten Kurhaus“ und dem architektonisch interessanten Neubau mit Panoramabad, Sauna, Trainingspark und Therapiebereich wurde das ALEXBAD im Frühjahr 2017 eröffnet. Mit seinen modernen Wellness-Attraktionen läutet es eine neue Ära für das traditionsreiche Heilbad im Fichtelgebirge ein. Gleichzeitig knüpft es an die glanzvolle Vergangenheit an: 1805 weilte der preußische König Friedrich Wilhelm III. mit Königin Luise zu einem dreiwöchigen Kuraufenthalt in Bad Alexandersbad. Heute lässt es sich im A…

Die Erstellung des Projektes 99 Highlights in Hochfranken: