Tipps für die Mittagspause

Mit diesen Tipps wird die Mittagspause wirklich erholsam



Mit diesen Tipps wird die Mittagspause wirklich erholsam

Wer bei der Arbeit leistungsfähig sein möchte und auch die nötige Freude am Job erhalten will braucht regelmäßige Pausen. Der Gesetzgeber schreibt aktuell vor, die Arbeit durch Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von über 6-9 Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von über 9 Stunden zu unterbrechen. Leider wird nicht immer eine sinnvolle Pausenkultur gelebt. Viele ArbeitnehmerInnen oder Selbstständige ignorieren die Empfehlung, regelmäßig von der Arbeit abzulassen und für notwendige Entspannungsphasen zu sorgen. Und auch die Qualität der Pause spielt eine wesentliche Rolle für den Erholungsfaktor.

Tipps für die sinnvolle Pausengestaltung in der Arbeit oder dem Homeoffice:

Die Pausen abwechslungsreich und individuell gestalten
Sich für die Pause regelmäßig etwas Neues einfallen zu lassen und nicht jeden Tag demselben Ritual zu folgen kann bereits für frischen Wind sorgen. Wenn Sie beispielsweise jede Mittagspause in der Kantine verbringen, packen Sie sich doch einmal Ihren Lunch ein und setzen Sie sich entweder alleine oder mit KollegInnen in den Park. Da sich die Gesprächsthemen häufig auch in der Pausenzeit um aktuelle Projekte und Arbeitsthemen drehen, kann auch eine Pause ohne KollegInnen allerdings auch angenehm sein

Powernapping lernen und praktizieren
Das sogenannte Powernapping ist eine kurze Schlafeinheit von max. 15-20 Minuten. Es verschafft Ihnen mehr Energie für den weiteren Arbeitstag und kann trainiert werden. Denn schnell in einen entspannten Schlaf zu fallen ist gar nicht so einfach. Generell sollte das Powernapping an einem ruhigen Ort stattfinden, an dem Sie auch nicht gestört werden. Vielleicht legen Sie gemeinsam mit Ihren KollegInnen einen ungenutzten Raum an der Arbeitsstätte fest, den Sie abwechselnd für ein kurzes Schläfchen nutzen können. Wer im Homeoffice arbeitet kann natürlich einfach auf das eigene Schlafzimmer zurückgreifen. Aber Vorsicht: nicht zu lange schlafen, sonst fällt der Körper in eine Tiefschlafphase, was einen nachteiligen Effekt hätte.

Bewegen Sie sich und mobilisieren Sie Ihren Körper
Wer während der Arbeitszeit pausenlos am Schreibtisch sitzt, bringt seinen Körper in eine ungesunde Zwangsposition, die langfristig zu Schmerzen oder Verspannungen führen kann. Daher empfiehlt es sich, Arbeitspausen für Bewegungseinheiten und kleine Dehnübungen zu nutzen.

Pausenzeiten auch im Homeoffice einhalten
Ist man auch während der Arbeit zuhause fällt man rasch in einen anderen Arbeitsrhythmus und vergisst die Pausenzeiten einzuhalten an die man im Büro noch gebunden war. Dabei ist es außerordentlich wichtig, dass die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben durch die fehlende räumliche Abgrenzung nicht verloren geht.

Für die richtige Ernährung sorgen
Fettes Essen, das vom Körper nur schwer verdaut werden kann sorgt definitiv nicht für den gewünschten Energie-Boost, sondern macht müde und träge. Ein paar Tipps zur Ernährung und zu kleinen aber hilfreichen Koffein-Kicks haben wir hier zusammengestellt (Link zur Unterseite “Fokus auf Ernährung in der Pause”)