Von Oberbayern nach Hochfranken

Alexander Langer


Alexander Langer

CNC-Fachkraft

„Hätt net dacht, dass die Hochfranken so viele Festla feiern“

Der gelernte Bäcker, Alexander Langer, wechselte nach 15 Jahren vom Handwerk in die Industrie. Er lebte und arbeitete zuletzt in Kiefersfelden, ehe er in Selb bei KYOCERA Fineceramics Precision GmbH als CNC-Fachkraft anfing.
Durch seine Frau, die aus Hohenberg an der Eger stammt, verbrachte er seine Wochenenden und Urlaube meist im Fichtelgebirge und genoss die Ruhe.
Ruhe – das ist das, was er in Kiefersfelden in seiner Wohnung direkt an der Durchfahrtsstraße nie hatte. Der ständige Verkehr und die vielen Touristen raubten ihm den letzten Nerv. Einkaufen, ohne stundenlanges Parkplatzsuchen, gab es nicht. Natur kostenfrei genießen, ebenfalls nicht. Auf jedem Berg und für jede Sehenswürdigkeit, die er besuchte, musste er entweder Eintritt oder Parkgebühren zahlen. So schön die Gegend auch sein mag, auf Dauer kann man sich das Leben dort nicht leisten. Alexander und seine Frau träumten von einem eigenen Haus, doch als sie von einem Bekannten erfuhren, dass schon Häuser von 1935 komplett sanierungsbedürftig für eine halbe Million Euro In Kiefersfelden verkauft werden, scheint der Traum zu platzen. Doch dann bekamen sie von der Verwandtschaft ein Haus in Hohenberg an der Eger angeboten.

Ohne groß zu überlegen, nahmen die Beiden das Angebot an und Alexander fand nach kurzer Zeit auch schon den passenden Job. Direkt in der Keramikbranche, als CNC-Fachkraft, hatte er zwar noch nicht gearbeitet, aber er konnte KYOCERA Fineceramics Precision GmbH von seinem handwerklichen Geschick überzeugen, dass sie ihm die Chance gaben, als CNC-Fachkraft anzufangen.

Kyocera Imagebild

Er ist nicht nur von seiner Arbeit überzeugt, sondern auch von seinem neuen Lebensraum. Hohenberg mag zunächst ruhig erscheinen, bietet aber alles was man so braucht: der Kindergarten und der nächste Supermarkt sind schnell erreichbar. Langweilig wird es in der Freizeit auch nie. Ob Ausflüge ins Felsenlabyrinth oder ins benachbarte Tschechien, das Freizeitprogramm ist abwechslungsreich. Alexander fährt gerne Fahrrad und Kanu und lobt die vielen Wege und Routen, die es hier im deutsch-tschechischen Grenzgebiet gibt. Außerdem findet fast jedes Wochenende ein anderes Dorffest in der Umgebung statt. „Das ist das Erste, was ich festgestellt hab: Hier werden viel mehr Festla gefeiert als bei mir dahoam.“

Alles in allem ist er sehr glücklich, Hochfranken als sein Karriereziel gefunden zu haben.