OHNE MOOS GANZ SCHÖN VIEL LOS

Text von Christine Nadwornizek


Elf Jahre ohne genehmigten Haus-halt, die finanzielle Lage weiter angespannt und trotzdem geht viel voran: Hohenberg an der Eger ist ein Lehrstück dafür, wie eine Kommune mit Durchhaltevermögen, Ideenreichtum und viel Gemeinsinn aus wenigem mehr machen kann. Denn das rund 1.400 Einwohner zählende Städtchen mit seiner Burg aus dem 12. Jahrhundert, von der der Blick über eine traumhafte Naturkulisse bis ins Böhmische schweift, kann sich in Sachen Wirtschaftskraft und Lebensqualität durchaus zu den Hidden Champions Hochfrankens zählen.

Luftaufnahme von Hohenberg a. d. Eger – ©Stadt Hohenberg a.d.Eger

Warum nach Hohenberg? Fragt man Bürgermeister Jürgen Hofmann, der sein Büro im modernen Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft Schirnding-Hohenberg in Schirnding hat, sagt er spontan: „Weil es im Fichtelgebirge liegt. In einer wunderbaren Region, in der sich attraktive Arbeitsplätze mit einer tollen Natur, hohem Freizeitwert und günstigen Lebenshaltungskosten verbinden. Wir haben mit Kindergarten, modernem Ärztehaus und Seniorenhaus, mit Lebensmittelgeschäft, Bäckerei, Post- und Bargelddienstleistungen eine solide Grundversorgung auf kurzen Wegen. Dazu kommen erfolgreiche Unternehmen und Betriebe, eine ausgezeichnete regionale Gastronomie, das Porzellanikon als international bedeutendes Museum und ein Glasfaserausbau, der selbst das abgelegenste Haus und den kleinsten Weiler erreicht. Alles Standortvorteile, die nur wenige Städte unserer Größe bieten.“ Wohl auch deshalb erfreut sich Hohenberg mit seinen beiden größten Ortsteilen Neuhaus und Sommerhau im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden seit über einem Jahrzehnt einer gleichbleibenden Einwohnerzahl von gut 1.400. Leerstehende Mietwohnungen gibt es nicht, alle 74 Parzellen der beiden Neubaugebiete in Hohenberg und dem mit seiner Hanglage fast alpin an-mutenden Ortsteil Neuhaus sind verkauft oder reserviert, und einigermaßen interessante Gebrauchtimmobilien kann Hofmann auch kaum noch anbieten.
„Fluch und Segen“ sei das, sagt er. Denn dadurch gibt es weniger Stabilisierungshilfen. Baugebietserweiterungen seien ebenso wenig finanzierbar wie der Bau weiterer Mietwohnungen. „Dazu bräuchten wir Investoren.“ Allerdings sieht das geldmangel- geprüfte Stadtoberhaupt auch das salomonisch: „Letztendlich ist es doch egal, ob ich Geld dafür kriege, den Einwohnerverlust aufzuhalten oder ob ich kein Geld kriege, weil es nichts aufzuhalten gibt.“ Außerdem sind da ja noch zwei andere Aktivposten, mit denen sich bestens wirtschaften lässt: die Förderoffensive Nordostbayern und der offensichtlich überdurchschnittlich ausgeprägte Gemeinsinn der Hohenberger.

Der alte Milchhof wurde liebevoll wiederhergerichtet. ©Förderkreis zum Erhalt historischer Baudenkmäler in Hohenberg e.V.

SANERUNG. DIE WIRKT

Vor allem Erstere macht sich im Ortsbild immer deutlicher bemerkbar. Nach dem Motto „innen vor außen“ hat Hohenberg ein Programm zur Innenstadtsanierung und -verdichtung aufgelegt, das gut angenommen wird. Geht es für renovierungsfreudige Bauherren doch um bis zu 60.000 Euro und nicht unerhebliche Steuervorteile. So hat z. B. eine Berliner Familie mit Hohenberger Wurzeln eine alte Schreinerei in ein topmodernes und der historischen Architektur verpflichtetes Feriendomizil verwandelt, das bis zu zehn Personen hochwertige, mit regionalen Produkten ausgestattete Schlafplätze bietet. Auch die in einem Gewölbe untergebrachte Zoigl-Stube ist in diesem Zusammenhang entstanden. Mittwoch, Freitag und Sonntag bereichert sie im malerischen „Winkel“ das gastronomische Angebot mit Brotzeit und Zoigl und Biergarten.
Das augenfälligste Beispiel für die Innenstadtsanierung ist der „Milchhof“: ein auf-wendig renoviertes Fachwerkgebäude aus dem frühen 17. Jahrhundert, das mit Fördergeldern und bürgerschaftlichem Engagement zu neuem Leben erweckt wurde. 2013 gründeten einige Hohenberger den „Förderkreis zum Erhalt historischer Baudenkmäler in Hohenberg und Umgebung e.V.“ und machten sich daran, Konzepte zu entwickeln, Spenden und Fördermittel einzutreiben und selbst Hand anzulegen. Weit über tausend Stunden Eigenleistung steckten sie in das Objekt, das im Mai 2020 eingeweiht wurde und als Stadtarchiv, Ausstellungs- und Begegnungsstätte sowie als Lernort für die Geschichte der Grenzregion fungieren soll. „Schulkassen können alles über die historische Entwicklung von Hohenberg und die politischen Veränderungen diesseits und jenseits der Grenze erfahren“, erklärt Hofmann.
Eng verbunden mit dem „Milchhof“ ist die für 2021 geplante Umgestaltung des ehemaligen Rathauses in ein Gemeinschaftshaus. Hier werden die Ökologische Bildungsstätte, die Bücherei und die Tourist-Information ihre Heimat finden. Es entstehen ein Sitzungs- und ein Trauzimmer sowie verschiedene Büro- und Gruppen-räume. Außerdem darf sich der Obst- und Gartenbauverein hier den Herzenswunsch einer selbstfinanzierten Obstpresse für alle Hohenberger erfüllen. Finanziert wird das Projekt über die Innenstadtsanierung und von der Förderoffensive Nordostbayern, die gut 1,8 Millionen Euro zur Verfügung stellt.
„Wenn dann noch der Abbruch des Hauses gegenüber des Milchhofs und der Bau der dort geplanten Parkplätze mit Durchgang zum Wiesenfestplatz geschafft ist, haben wir neben dem Burgplatz und der Burg mitten im Ortskern ein zweites Zentrum für das Gemeindeleben“, sagt Jürgen Hofmann, „und das gleich mit drei Highlights: Milchhof, Rathaus und Wohnmobilstellplatz. Andere Gemeinden unserer Größe haben so etwas nicht.“
Ungewöhnlich rege für ein kleines Städtchen ist auch das Hohenberger Wirtschaftsleben. Neben vielen kleinen Betrieben sind es vor allem die Porzellanmanufaktur Dibbern, die Chenille- und Frottier-Weberei Feiler, die Hohenberger Manufaktur für Tapeten und der Tourismus, die Handel und Wandel prägen. Rund 26 Millionen Euro hat alleine Feiler während der vergangenen Jahre in neue Büros, eine Produktionshalle und den Werksverkauf investiert und damit ein klares Bekenntnis zum Standort Hohenberg abgelegt. Auch Dibbern und die Hohenberger Manufaktur für Tapeten sind dem Standort treu. „Da verzichte ich gerne ein paar Jahre auf die Gewerbesteuer“, sagt der Bürgermeister, „denn sichere, zukunftsorientierte Arbeitsplätze sind für Hohenberg einfach wichtiger als ein paar Euro mehr im Stadtsäckel.“

Der Charme des historischen Gebäudes konnte erhalten werden. ©Förderkreis zum Erhalt historischer Baudenkmäler in Hohenberg e.V.

FLASHBACK –
HOHENBERG UND SEINE GESCHICHTE

Erstmals erwähnt wird Hohenberg 1222 im Zusammenhang mit einem Bertholdus de Honberg, dessen Burg zwischen 1170 und 1222 erbaut wurde, um die Handelsstraße nach Eger vor den Raubrittern aus dem heutigen Ortsteil Neuhaus zu schützen. Dieses einträgliche Geschäft führte schnell dazu, dass rund um die Burg zwei Burggüter und eine kleine dörfliche Siedlung entstanden, die sich bald zu einem Marktort entwickelte. Zusammen mit der Burg bestimmte dieser herrschaftliche Komplex lange Zeit das politische und wirtschaftliche Leben bis weit in das Fichtelgebirge hinein.
Ende des 18. Jahrhunderts verschlug es den jungen Thüringer Carolus Magnus Hutschenreuther der Liebe wegen nach Hohenberg, wo er auf dem nahegelegenen Steinberg Kaolin fand und 1814, nach zähem Ringen, die erste private Porzellanfabrik eröffnen durfte. Heute sind darin die Firma Dibbern und in der ehemaligen Direktorenvilla der kulturgeschichtliche Teil des Staatlichen Museums für Porzellan, Porzellanikon, untergebracht. Die Industrie-geschichte dazu gibt es in Selb zu erleben.
Ein weiteres historisches Highlight ereignete sich 1824,

als Königin Caroline von Bayern der Gemeinde gestattete, dass dem idyllisch hinter der Burg im Egertal gelegenen Sauerbrunnen „mein Name beigelegt werde“. So heißt denn der mit dem gleichen Heilwasser wie die böhmischen Bäder gespeiste „Gesundbrunnen“, an dem sich jeder kostenlos bedienen darf, bis zum heutigen Tag Carolinenquelle.
Historische Qualitäten hat auch ein Ereignis aus der jüngsten Vergangenheit: Als Dank für die gute Zusammenarbeit mit der Firma Feiler und der Stadt Hohenberg, schenkte die japanische Geschäftsfrau Kazuko Yamakawa der Stadt 2015 3,5 Millionen Euro für den Bau eines Seniorenhauses. Feiler-Geschäftsführerin Dagmar Schwedt gab das Grundstück dazu, und den Rest der 4,7 Millionen Euro Baukosten übernahmen der Freistaat Bayern, die Oberfrankenstiftung und die Bayerische Landesstiftung. Umgeben von Kirschbäumen bietet das lichtdurchflutete, von Elementen der japanischen Architektur geprägte Yamakawa Seniorenhaus nun seit 2016 Tagespflege, zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften und den „Treffpunkt Hohenberg“ – einen Raum für generationsübergreifende Veranstaltungen, Seminare und private Feiern.

Hohenberg an der Eger ist ein kleiner Ort, in dem es viel zu entdecken gibt. © Stadt Hohenberg a.d. Eger

TOURISMUS IM ZEICHEN DER BURG

Das Zentrum des Wirtschaftsfaktors Tourismus bildet die im 12. und 13. Jahrhundert erbaute Burg. Heute gehört sie dem Freistaat Bayern und ist eine der besterhaltenen Burganlagen in ganz Oberfranken. Bereits seit den 1950er Jahren wurde sie vom damaligen Pächter, dem Sudetendeutschen Sozial- und Bildungswerk, als Jugendherberge und Grenzlandbildungsstätte genutzt. Später kam die Ökologische Bildungsstätte Burg Hohenberg mit ihren umweltpädagogischen Programmen dazu. 2014 stieg der Learning Campus als neuer Pächter ein, der bis zur momentanen Schließung zur umfänglichen Renovierung Erlebnispädagogik und Weiterbildungsmaßnahmen anbot. Seit 2016 arbeitet der Freistaat Bayern an der umfassenden Erneuerung des mächtigen Bauwerks. Neben Arbeiten an Brücken, Wehr- und Turmanlagen steht der Ausbau des Fürstenhauses im Mittelpunkt. Unter Beibehaltung des Burgcharakters und der ursprünglichen Raumstruktur soll in den kommenden zwei bis drei Jahren eine der schönsten und modernsten Jugendherbergen Bayerns entstehen. 110 bis 115 Betten wird es dann geben, verteilt auf das Fürstenhaus, die Vorburg, den ehemaligen Gefängnisturm und einen kleineren Anbau. Beste Voraussetzungen also, die Burg wieder zu einem touristischen und völkerverbindenden Anziehungspunkt für das Fichtelgebirge zu machen.
Momentan fehlt die Burg. „Sie fehlt den kleinen Geschäften, sie fehlt der Gastronomie und sie fehlt bei den Übernachtungszahlen“, sagt Jürgen Hofmann. 12.000 Übernachtungen waren es 2020, an die 30.000 vor der renovierungsbedingten Schließung der Burg. Da half es auch nicht viel, dass der Wohnmobilstellplatz im Corona-Sommer 2020 doppelt so stark ausgelastet war wie sonst.
Neben Geschäftsreisenden sind es normalerweise vor allem Besucher der drei Werksverkäufe, des Porzellanikons und der zahlreichen Großveranstaltungen in der Umgebung, die den Großteil der Übernachtungsgäste ausmachen. Auch der Tourismus von und nach Tschechien spielt eine große Rolle, denn Hohenberg ist gleichermaßen ideales Ziel und idealer Ausgangspunkt für Touren diesseits und jenseits der Grenze. „Wenn ich durch den Ort gehe“, erzählt Hofmann, „sehe ich auf dem Burgplatz oder in den Gaststätten immer wieder Tagestouristen aus Tschechien. Teils sogar in großen Gruppen.“ Auch der Kindergarten aus dem tschechischen Nachbarort Libá (Liebenstein) macht oft Ausflüge zum Sauerbrunnen. Überhaupt spielt die Partnerschaft mit Libá eine große Rolle. Man tauscht sich aus, die Feuerwehren üben zusammen und bei Veranstaltungen packen hüben und drüben alle gerne mit an.

Die Burg wirkt besonders imposant, wenn sie nachts beleuchtet ist. © Stadt Hohenberg a.d. Eger

„MAN MUSS EINFACH DRANBLEIBEN“

Denn anpacken können sie, die Hohenberger. Ob beim nachbarlichen Miteinander, wo laut Hofmann jeder gerne bereit sei, einen weniger mobilen Mitbürger zu Erledigungen in die umliegenden Städte zu fahren, bei Geschäftsleuten, die versuchten, alles Gewünschte zu besorgen oder bei der Feuerwehr, die nicht nur die größte Jugendfeuerwehr im Landkreis hat, sondern auch die erste Kinderfeuerwehr. Momentan richten sich die bürgerschaftlichen Aktivitäten auf einen langen gewünschten Pumptrack. „Wenn man kein Geld hat, muss man halt schauen, wie man das mit Spenden und ehrenamtlicher Arbeit auf die Reihe kriegt“, sagt Hofmann. „Man muss einfach dranbleiben. Dann geht auch ohne genehmigten Haushalt was weiter, und es macht Spaß, daran mitzuarbeiten.“
In diesem Sinne nimmt Hohenberg in nächster Zeit ein paar wichtige infrastrukturelle Maßnahmen ins Visier: „Nach 26 Jahren sanieren und erweitern wir unseren gut ausgelasteten Kindergarten. Der Förderantrag läuft.“ Außerdem hat sich die Telekom nach langem Hin und Her bereit erklärt, Mobilsendemasten zu bauen, um das topografisch schwierige Gebiet in und um Hohenberg flächendeckend mit Mobilfunk zu versorgen. „Zusammen mit dem Glasfaserausbau, der jetzt auch im Ortskern vervollständigt wird, ist das einer der wichtigsten Standortvorteile, um Homeoffice zu ermöglichen und in Zukunft noch attraktiver für junge Familien zu werden.“ Und damit neben der Kommunikation auch die Bürger selbst mobiler werden, prüft Hohenberg derzeit, wie sich die Stadt im Rahmen der Initiative „Smartes Fichtelgebirge“ bürgerfreundlich noch besser an das Ruftaxi-Konzept des Landkreises anschließen kann. Zwei Mitfahrbänke gibt es schon, für die E-Mobilität stehen vier Lademöglichkeiten bereit.

ZUKUNFTSLUST STATT ZUKUNFTSFRUST

Fragt man Jürgen Hofmann, wo seine Stadt in zehn Jahren steht, muss er nicht lange nachdenken: „Die Burg brummt. Unsere Unternehmen wachsen und bieten weiter sichere Arbeitsplätze. Die Einwohnerzahlen bleiben stabil. Junge Familien ziehen zu oder gar nicht erst weg, weil die Infrastruktur passt und eine perfekte Digitalisierung das Arbeiten von hier aus problemlos möglich macht. Außerdem haben wir wieder mehr Gaststätten am Ort und vielleicht haben wir uns den Traum von einem kleinen Campingplatz an einem schönen Fleck unterhalb des Wohnmobilstellplatzes erfüllt.“
Von einem ausgeglichenen Haushalt ist nicht die Rede. Warum auch: Die findigen Hohenberger machen auch so aus wenigem sehr viel.

HOHENBERG WELTWEIT –
DIE TOP 3 UNTERNEHMEN AUS DER EGERSTADT

DIBBERN PORZELLANMANUFAKTUR – Bone China in Top-Form
Es begann damit, dass Dibbern Anfang der 1990er Jahre seine zeitlosen, in bester Bauhaus-Manier gestalteten Bone-China-Formen von Hutschenreuther in Hohenberg produzieren ließ. Nachdem das Werk 1995 schließen musste, übernahm Dibbern 1997 die Produktion selbst und befreite Hohenberg damit von einer Industriebrache am südlichen Ortseingang. Seither stellen dort über 100 Mitarbeiter das elegante Geschirr mit dem gebrochen weißen Scherben zu 75 Prozent in traditioneller Handarbeit her. Die mit zahlreichen Designpreisen ausgezeichneten Formen kommen im Kanzleramt ebenso auf den Tisch wie bei Lufthansa First-Class oder in der weltweiten Spitzengastronomie. An den Endverbraucher gelangen sie ausschließlich über den gehobenen Fachhandel, Premiumwarenhäuser – und den Werksverkauf am einzigen Produktionsstandort in Hohenberg.

ERNST FEILER GMBH – Textiler Luxus für die Bäder der Welt
Seit 1928 produziert Feiler ausschließlich in Hohenberg „feinste Badetextilien aus Chenille und Frottier“ und gilt damit weltweit als der führende Hersteller des saugfähigen, waschechten und weichen Baumwollgewebes. In über 30 Länder werden die in einer speziellen Webtechnik beidseitig gemusterten Luxustextilien exportiert, wobei der Hauptmarkt in Japan liegt. Nicht zuletzt getragen von den hohen Investitionen in die Zukunftssicherung, möchte das Hohenberger Unternehmen nun seine Marktpräsenz in Deutschland und Europa verstärken. Dazu hat Feiler nicht nur Outlets in mehreren Großstädten eröffnet, sondern auch Tennisikone Stefanie Graf als Patin für eine neue Produktlinie ins Boot geholt.

HOHENBERGER MANUFAKTUR FÜR TAPETEN – Wandkunst der Spitzenklasse
Dass Tapete nicht gleich Tapete ist, hat Paul Taubert als Absolvent der Münchner Kunstakademie schon in den 1930er Jahren erkannt und in Hohenberg mit handgefertigten Malerwalzen und Manufaktur-Tapeten den Grundstein für die Hohenberger Manufaktur für Tapeten gelegt. Heute schaffen 40 Mitarbeiter mit modernsten Maschinen, höchster Kreativität und feinster Handarbeit einzigartige Kunstwerke für die Wand. Egal ob traditioneller Leimdruck, Beflockung, Prägung, Reliefs, Handbemalung oder Strukturaufträge zwischen Glasperlen und Granit – das familiengeführte Unternehmen, das stolz seine Herkunft im Namen trägt, macht dem künstlerischen Großvater alle Ehre. Kein Wunder, dass sich Schlösser und Hotels, Unternehmen und Geschäfte auf der ganzen Welt ihre individuellen Vorstellungen von Wandkunst in Hohenberg verwirklichen lassen.