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Sagenhaftes Schauenstein

Sagenhaftes Schauenstein

Einst lebte auf dem Schauensteiner Schloss ein edler Ritter mit seiner schönen Tochter, die bald einen jungen Mann heiraten wollte, den sie sehr liebte. Als der Vater mit seiner Gefolgschaft in den Kampf ziehen musste, schloss sich auch der Zukünftige der Ritterstochter an. Seitdem wachte sie auf einem Felsen über dem Tal, um ihren Vater und ihren Verlobten schon aus der Ferne zurückkehren zu sehen. Nach langer Zeit erhielt sie die Nachricht vom Tod ihres Bräutigams im Kampfe, die sie so schockierte, dass sie täglich wieder zu ihrem Aussichtspunkt zurückkehrte, bis sie dort eines Tages tot im Schnee liegend aufgefunden wurde. Im Andenken an die treue Seele nennen die Schauensteiner den Aussichtspunkt des Ritterfräuleins Wachende Jungfrau. Wer sich einmal wie ein edler Ritter oder ein Burgfräulein fühlen möchte, kann im Schloss zu Schauenstein mittelalterliches Flair erleben. Es entstand in den Jahren 1230 bis 1280 und erlebte eine von Besitzerwechseln, Zerstörung und Wiederaufbau geprägte Geschichte. In dem alten Gemäuer ist heute unter anderem ein Heimatmuseum untergebracht, das regionale Handwerksgeschichte, Tierpräparate und Mineralien zeigt. Das Oberfränkische Feuerwehrmuseum, ebenfalls im Schloss, zeigt die technische Entwicklung und die Tradition des Feuerwehrwesens im Landkreis Hof. Nach dem Museumsbesuch bietet sich eine Wanderung zu einer weiteren besonderen Felsformation an – dem Schlafenden Riesen. Wer findet die Stelle, an der aus dem Felsen das Haupt des schlafenden Riesen wird?

Text: Lena Bösel, Foto: Stadt Schauenstein

Zeiten:
Feuerwehrmuseum: So 13:30–17 Uhr
www.schauenstein.de

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