In die Vertikale:

Indoor-Klettern in Hochfranken


Hoch hinaus mit den Profis: Wer klettern will, sollte sich mit der Sicherheit in diesem Sport bestens auskennen. Die Kletterhalle in Selb bietet für Einsteiger Schnupper- und Anfängerkurse an. Natürlich kommen auch fortgeschrittene Kletterer in der Halle an der Jahnstraße auf ihre Kosten. Der Deutsche Alpenverein Sektion Selb betreibt die Halle, und er bietet seinen Besuchern eine top-ausgestattete Sportstätte: 200 Quadratmeter Kletterfläche, mehrere Überhänge, zum Teil bis zu drei Metern, mehr als zwölf Meter maximale Kletterlänge und Routen in den Schwierigkeitsgraden drei bis neun – und davon ganze 60 an der Zahl. Nicht nur klassische Kletterer finden in der Halle beste Bedingungen, der DAV bietet außerdem einen Boulder-Raum an. Auf 100 Quadratmetern warten hier 60 Routen auf die Sportler. Bouldern – der Begriff beschreibt das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. Seit den 1970er Jahren ist das Bouldern eine eigene Disziplin des Sportkletterns und erfreut sich wachsender Beliebtheit, auch in Hochfranken. Nicht nur Selb bietet Kletter-Freunden ein Refugium: Weitere Möglichkeiten, drinnen zu klettern gibt es in der Kletterhalle in Kronach, auch hier betreibt die lokale DAV-Sektion die Halle. In Wunsiedel wartet die Kletterhalle Zuckerhut auf Kraxler, in Friedenfels gibt es eine Kletterwand und in Marktredwitz können sich die Sportler an eine naturgetreue Felsnachbildung wagen.

Text: Heike Hampl, Foto: Florian Miedl

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