Auf ein Seidla:

Hochfränkische Biertradition


Nirgendwo auf der Welt ist die Brauereiendichte höher als in Oberfranken – und so bietet auch der Raum Hochfranken einzigartige Biere. Gepaart mit einer langen Tradition der Gastfreundschaft, der regionalen Küche und einer engen Verbundenheit zu den eigenen Produkten trägt die Gegend zu Recht den Titel “Genussregion”. Für die Franken gehört Bier zur Kultur, es ist Teil ihrer Identität. Die Vielfalt der Biere ist riesig, sie reicht von klassischem Pils und Weizen über bernsteinfarbene Zwickl-Biere bis hin zu Zoigl-Spezialitäten. Der Zoigl ist ein untergäriges Bier, das vor allem in der nördlichen Oberpfalz verbreitet ist, das aber auch im nahen Hochfranken sehr geschätzt wird. Jede Biersorte birgt ihr Geheimnis, mal unterscheidet sich ein Detail im Brauprozess, mal verwenden die Brauer eine spezielle Hopfensorte – heraus kommt in jedem Fall ein einmaliges Geschmackserlebnis. Einige bekannte Brauereien in Hochfranken sind zum Beispiel die beiden Brauereien Scherdel und Meinel aus Hof, Nothhaft aus Marktredwitz, Lang-Bräu aus Schönbrunn bei Wunsiedel, Gampertbräu aus Weißenbrunn bei Kronach, die Schlossbrauerei Stelzer aus Oberkotzau und das Frankenwälder Brauhaus aus Naila. Gut sortierte Getränkemärkte oder heimische Wirte helfen gerne bei der Auswahl des passenden Bieres – doch es lohnt sich ohnehin, alle Biersorten einmal zu versuchen.

Text: Heike Hampl, Foto: Florian Miedl

www.genussregion.oberfranken.de

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