Zwischen Himmel und Hölle:

Das Höllental


Für alle, die den Naturpark Frankenwald besuchen und ein Herz fürs Wandern haben, ist das Höllental Pflicht! Das Tal, an der Landesgrenze zu Thüringen gelegen, bietet von leichten bis zu anspruchsvollen Touren alle Wanderoptionen. FrankenwaldSteig und Frankenweg führen hier entlang, aber auch zahlreiche Rundwanderwege und drei Naturlehrpfade zu den Themen „Wasser“, „Geologie und Bergbau“ und „Wald“. Das Höllental verdanken wir der Selbitz, die sich hier durch das Gestein gegraben und eine fast 200 Meter tiefe Schlucht geschaffen hat. Überquert wird der Fluss über den Jungfernsteg oder den Teufelssteg, an dem der Leibhaftige schon gesehen worden sein soll. Der Name Höllental stammt aus der Sage von einem mutigen Köhler, der sich nachts mit dem Teufel angelegt und ihn hereingelegt haben soll. Das quittierte der Teufel mit einem so heftigen pferdefüßigen Aufstampfen, dass sich die Schlucht des Höllentals auftat. Dem Himmel ganz nah kommt man oben auf den Aussichtspunkten König David und Hirschsprung: Auf dem Felsvorsprung erinnert ein hölzerner Hirsch an einen beherzten Sprung über das Tal, der einen Hirschen vor herannahenden Jägern gerettet haben soll. Wer den vielen Geschichten um das Tal selbst auf die Spur kommen möchte, sollte das Naturpark-Informationszentrum in Blechschmidtenhammer (hier gibt es auch eine Einkehrmöglichkeit) besuchen und sich dann aufmachen, zu Fuß oder mit dem Mountainbike, durch die beinahe unberührte Natur. Das Höllental hat himmlisches Flair und ist zu allen Jahreszeiten wildromantisch, am schönsten aber vielleicht im Herbst, wenn die prächtigen Laubbäume Farben tragen.

Text: Lena Bösel, Foto: Fabian Fischer

www.naturpark-frankenwald.de
www.frankenwald-tourismus.de

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Zwischen Himmel und Hölle: Das Höllental